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jetzt wieder aufgefordert wird, mit einem Poſſen⸗ ſpiel endigen, ſo mag ich wenigſtens nicht Theil da⸗ ran nehmen, ſondern kehre in das Privatleben freudig und eilig zurück.“ Wie wenig jedoch dieſer für Steins damalige Anſchauungen charakteriſtiſche Brief bei Münſter fruchtete, ergibt ſich aus deſſen Antwort vom 4. Januar 1813, aus der wir nur einige heute beſonders intereſſante Stellen her⸗ vorheben. Der hannöveriſche Miniſter ſchreibt: ¹)„Sie ſagen, daß Ihnen die Dynaſtien gleich ſind! Mir ſind ſie es nicht. Es herrſcht in ihnen ein Geiſt, den man durch Jahrhunderte verfolgen kann. Leſen Sie, was J. Müller in ſeinem„Fürſtenbund“ über das Guelphiſche Haus ſagt:„Soll ich des Ruhmes der Gu elphen gedenken, deren ungebeugter Heldenſinn ihren Namen zum Signal der Freiheit gemacht hat u. ſ. w. Selbſt England iſt nie ſo frei als unter den drei Georgen geweſen, und der vierte bringt den⸗ ſelben Sinn auf den Thron. Vergleichen Sie damit den Preu⸗ ßiſchen Prügelnnd Ladeſtockl Ich verehre Friedrich den Großen, aber er hat den Ruin Deutſchlands durch ſeine Vergrößerung herbeigeführt und den ſeines Staats dadurch, daß er einen Körpergezeugt hatte, den nur ein großer Geiſt beleben konnte, der mit ihm ſchied. Als ich dem Regenten die erwähnte Stelle Ihres Briefes zeigte, ſagte er:„Wenn Stein die Dynaſtien gleichgültig ſind, warum nennt er nicht uns ſtatt Preußen?“ Die Frage möchte auch ich thun.“ Dann folgen einige Ausfälle auf Friedrich Wilhelm III. und ſeine Umgebung, die Verwerfung der verſchiedenen Vorſchläge Steins für Deutſchlands Neugeſtaltung und darauf der für Münſters Preußenhaß bezeichnende Paſſus: „Preußens Macht lebt nur noch in der Erinnerung. Sie mag zwiſchen der Weichſel und Elbe als Macht der zweiten oder dritten Größe aufſtehen. Warum ſollte Rußland nicht die Weichſel als Lohn ſeiner
¹) Bei Pertz III, 240 ff.


