Aufsatz 
Ein Beitrag zu einer Biographie Max von Schenkendorfs / von Drescher
Entstehung
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ersten Vorstellung dieser Operation sich unterwerfen, aber es hatte die Investigation kaum be- gonnen, und die Frau flog mib einem Schrei des Entsetzens und des Abscheues zurück.Wie war es möglich, klagte sie,dergleichen Bubenstück an einer Unglücklichen, welche des Lichtes der Augen beraubt, zu verüben? Es kostete Mühe, sie zu beruhigen und um den wahren Stand der Dinge zu belehren. Gibbon nämlich, ein Mann von ungewöhnlicher Corpulenz, war zu ½ Kopf, und traten in diesem Kopfe zwei ungeheuere Bauschbacken hervor, zwischen welchen das unerheb- lich platte Näschen ganz und gar annullirt. Doch auf Schenkendorf zurückzukommen, der hielt, mir bei dieser Gelegenheit, von dem würtembergischen Schreiberwesen ausgehend, einen Vortrag über die Nothwendigkeit einer gründlichen Geschäftsbildung, den ich, der Deffant Missverständniss begreifend, nur mit halben Ohren anhörte, der mich aber ungemein ergötzte, weil er ab Seiten eines königl. preussischen Regierungsrathes, parce que poète et quoique poòëte, an ein demüthiges Urkundenwürmlein gerichtet. Wie genau kannte doch jener Weisedas Volk, das immer lehren will, das immer lernen sollte.