objective Ausſage zur ſubjectiven und dient alſo zur Milderung der ſicheren Behauptung.— Das⸗ ſelbe gilt von ſeiner Verbindung mit dem Indicativ des Futurs. Als Partikel des ſubj. Nachdrucks nimmt es dem Futurum einestheils ſeine reine Objectivität, macht ein zukünftiges Ereigniß zum Gegenſtande der bloßen Vorſtellung; als Ausdruck der Bedingtheit ſagt es anderntheils, daß Etwas nicht unbedingt gewiß und ſicher geſchehen, ſondern nur wahrſcheinlich, wenn eine Vorausſetzung ſich erfüllt, eintreten werde.[Krüger ⁹³) ſagt, der Indicativ des Futurs mit y bezeichnet, daß die Handlung wohl eintreten könne]. Eine reiche Sammlung von Beiſpielen geben Roſt S. 611, Kühner S. 92, Matthiä S. 1199, Hartung S. 278 ff.(II. Thl.), beſonders aber Bäumlein S. 154. 0 ds vey ve rod³οεαεσαν, d er Laενρυηἀα ν⁴). JI. I, 139.— zat*ε 63“ 29884 9). JI. IV, 176. In dieſen beiden Stellen wird durch ad dem ze xolονασαεᷣrH und eoee ohne Zweifel ſeine reine Objec⸗ tivität genommen und die Handlung als künftig nicht mit Gewißheit behauptet, ſondern nur ſubjectiv angenommen und vorgeſtellt. So auch in Jl. I, 523: 3¼Gι ϑᷣ νε æσπη‿ ει σακαιαε⁶), JI. XIV, 267: a⸗³*νν 1⁶ν, 2„ de e l— do⁵α 97), Od. III, 80: eiosau, noe at*⁴αεeεν Ʒeι d ε xaαεεε ⁵⁸), Od. XII, 345 ff.: E ds zer els 19dæn Adαρᷣμε 5dα, nαrοd„αar, al εer Tele Tsolou mforx vidy Terouεr, 2y dé*s eiuey Aydluxre rolld zad 30044 99).— Hier dient jedenfalls ed zur Milderung der ſubjectiven Behauptung; reüsouen„py, da es einestheils von der Erfüllung der Bedingung: el els 19‿νν αμρμάη⁵uνα abhängig gemacht iſt, anderntheils eine ſubjective Behauptung unmittelbar darauf folgt.— TB301 1 G0 vo⁵εσν αντ⁹ ν 5d ld' dr m μα̈αμνιέννοο ⅔ rO0e Aν⁴eςσσ olος σ zi dnνεαραι*ο). Xen. Cyr. VI, 1, 45.(So Guelph. Paris.— Schneider c. vulg. àα- Xarein).— Klr dun douνer dᷣqelen alelord én' duruνν dνναιeντ ουοGνσεκe, οdνᷣ πον νυaς dde der S142t 0εꝓνν ο⁴)N ib. IV, 5,49.— Oraxy ds wul irras Hud dydo örrag, rodds dn ere ndor 5 Sy A eloο εαοοπαε νmνι ν εμτπεένeττ ο 10²). ib. VII, 5, 21.— Our Susi, odd dy„e 0e00 1⁰3). Plato Rep. X, p. 615. D.— Vergl. 0d. I, 268, XV, 540, XV, 524, Jl. XV, 211, XIV, 267, XVII, 144, Pind. Nem. VII, 68(B), Xen. Anab. II, 5, 13, Cyr. III, 3, 30, Plat. Apol. p. 29, C, Dynarch. in Dem.§. 109, Thuc. I, 140.
Den Conjunctiv betreffend, ſo drückt er eine bloße Vorſtellung aus, und zwar im Unterſchiede von dem Optativ eine ſolche Vorſtellung, über die die Zukunft zu entſcheiden hat. Seine Grund⸗ bedeutung iſt ein Streben nach Verwirklichung; er ſtellt alſo das Geſagte zwar nicht als Wirkliches dar, aber doch als Etwas, das der Verwirklichung entgegenſieht, das der Wirklichkeit nahe liegt oder das in der Zukunft verwirklicht werden ſoll.
93) S. Krüger, gr. Sprachlehre Thi. I, Heft II,§. 64, 3, 3.
94) Der aber, denk' ich, wird ſich erzürnen, dem ich mich nahe.
95) Da wird, denk' ich,(da wird wohl) Mancher ſprechen.
96) Das ſoll wohl meine Sorge ſein.
97) Doch wohlan, ich werde, denk' ich, dir— geben(ich werde dir wahrſcheinlich geben).
98) Du fragſt, woher wir ſind; ich will dir's wohl erzählen.
99) Und wenn wir etwa nach Ithaka, dem Vaterlande, gelangen ſollten, wollen wir ſchnell dem Hyperionen Helios einen fetten Tempel erbauen und hineinſtellen viele und herrliche Weihegeſchenke.
100) Da er ihn für einen Uebermüthigen hält, ſo weiß ich gewiß, daß er gern zu einem Manne, wie Du biſt, übertreten wird.
101) Und zeigt es ſich, daß wir mehr Nutzen ſtiften, wenn wir zu Pferde mitkämpfen, ſo werden wir's auf dieſe Art an Bereitwilligkeit keineswegs fehlen laſſen.
102) Wenn ſie aber gar merken, daß wir drinnen ſind, ſo werden ſie vor Beſtürzung noch weit untauglicher (unbrauchbarer) als jetzt ſein.
103) Er iſt nicht gekommen und wird auch, denk' ich, nicht kommen(es läßt ſich auch nicht erwarten, daß er kommen werde).


