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vOαrer, Ioονς dν:εduνναeo, oöre r drd⁴, οντι»iντιο αοα d6ν †ας ν eidrςσ eyννετο 18). Bäumlein ſucht aus dieſer Stelle einen Hauptbeweis für ſeine Theorie herzuleiten, indem er ſchreibt: „Hier haben wir einen in die Augen fallenden Beleg für die Richtigkeit der für die Verbindung von mit dem Indic. der hiſtor. Zeiten feſtgeſtellten Bedeutung: oöre„yàão aurop zoæren, icog Ay eduνro — orrs—* 06 œuςσ e izoꝭς yero iſt Setzung eines Faktums, zu welcher Setzung die an⸗ gegebenen Umſtände berechtigen:„denn weder war er wohl, wie ſich denken läßt, vermögend, ſich ſelber zu halten, noch war, wie man annehmen muß, ein ſchicklicher Vorwand vorhanden.“ Es ſoll nicht objectiv behauptet werden:„er war nicht vermögend“, denn wie konnte der Sprechende dieß mit Beſtimmtheit wiſſen und behaupten? aber aus dem Zuſtande, in welchem Herodes ſich befand, ließ ſich mit Wahrſcheinlichkeit annehmen, daß er unvermögend geweſen war, ſich ſelbſt zu be⸗ meiſtern“ 7⁹). Dahin rechnen wir ferner Od. IV, 546 f., Od. XXIV, 60 f., Jl. IV, 421, Jl. XVI, 638, Xen. Cyrop. III, 3, 70, VII, 1, 38, Hell. VI, 4, 16, Ages. I, 26, VIII, 1, Lycurg. Leocr.§. 41, Eur. Andr. 1136, Eur. Jph. A. 1558.— Alle dieſe Stellen können weder von einer Nichtwirklichkeit, noch von einer Wiederholung verſtanden werden; auch haben wir in ihnen keine beſtimmte, objective Behauptung, ſondern ein nur problematiſches Urtheil, eine nur ſubjective An⸗ nahme über Vergangenes.— Indem aber der Grieche das, was nach der Natur der Sache leicht geſchehen kann und darum gewöhnlich geſchieht, in Gedanken gern als wirklich ſetzt, indem er das, was zu geſchehen pflegt, als auch oft ſchon geſchehen ſich denkt; ſo bedient er ſich allerdings dieſer problematiſchen Ausdrucksweiſe auch bei Anführung von Fällen, die ſich öfters wiederholten, und ſo kann man verſucht ſein, in ihr den Ausdruck einer Wiederholung zu finden. Es iſt dieſes aber nur ſcheinbar; vielmehr haben wir auch dieſe Fälle dahin zu verſtehen, daß ſie nur die An⸗ nahme eines Faktums, eine ſubjective Behauptung enthalten. Auch kann man zwar manchmal der Ueberſetzung die Adverbien„zuweilen“ oder„gewöhnlich“ beifügen, aber keineswegs immer. Man vergleiche nur Soph. Phil. 289 ff., Arist. Nub. 55 f., 853 f., Herod. I, 196, II, 109, III, 51, 148, Xen. Cyrop. VIII, 1, 10, 14, 17, Hell. VI, 2, 28, VI, 4, 11. Man nehme dagegen in allen dieſen Stellen y in der Bedeutung der Setzung eines Faktums und überſetze à* vdurch die Umſchreibung:„wie anzunehmen iſt, wie ſich annehmen läßt“ oder durch:„wohl“, und man wird ſich überzeugen, daß dieſes die allenthalben paſſende und allein richtige Bedeutung unſerer Par⸗ tikel iſt.
Gehen wir zur Feſtſtellung des Gebrauchs und der Bedeutung unſerer Partikeln in ihrer Verbindung mit dem Indicativ der Haupttempora über, ſo ſteht es vor Allem feſt, daß ä oder ⸗d* mit dem Indicativ des Perfekts in keine Verbindung tritt. In Stob. Serm. II, 14 findet ſich zwar Suμοο τοι rννμνεα, dμο Teirovς εσο ⁵ο). Allein dieſe Stelle iſt aus Heſiod entlehnt, wo (Opp. et dies 345) einſtimmig geleſen wird: oc ². 5οʒκ. Eine andere Stelle findet ſich bei Dion. Hal. ep. ad Pompej. de praecipuis historicis Vol. VI, p. 786: fl dνj νnςοεde eν roüroig, 8q' olg ⁵⁴νλιστν[ εεόσ⁵αeας⁸⁷). Allein Dionyſius will ja gerade behaupten: Er hat darauf den meiſten Eifer verwandt. Man hat daher offenbar ſtatt„νοσꝗ ꝑꝙ⅞α vielmehr„Alra zu leſen.— Auch die Verbindung unſerer Partikeln mit dem Indicativ des Präſens wird vielfach beſtritten, ſo
78) Denn es iſt offenbar, daß dieſes wahrſcheinlich in der Nähe an irgend einer Stelle in dem Hafen geſchah, da der Mann einestheils betrunken war, anderntheils zur Nachtzeit aus dem Fahrzeug ſtieg. Denn weder war er wohl, wie ſich denken läßt, im Stande, ſich ſelber zu halten, noch war, wie man annehmen muß, ein ſchicklicher Vorwand vorhanden, wenn er Nachts einen weiten Weg es hinweg trug.
79) Bäumlein a. a. O. S. 149.
80) Theilhaftig geworden iſt fürwahr der Ehre, wer theilhaftig geworden iſt eines trefflichen Nachbars.
81) Wenn er dabei überſehen hat, worauf er den meiſten Eifer verwandt hat.


