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Redner befürchtet, ſein Wunſch möchte nicht in Erfüllung gehen; deßhalb hat er auch nicht den Muth, beſtimmt und objectiv zu behaupten:„eBorlö ume„ich hatte den Wunſch.“— ESorlöun dr, ³ Köos, ot roc éxen vi, e rra TAcria erdue e⁵ dox⁵ dre oο⁵‿νεέννννν τ Mmö*d 8). Xen. Cyrop. VII, 2, 15. Voraus gingen die Worte: Tade ô α mπe⁴ντανσ, 5, Kooldse, Aeoν, dmπποερενρ τd ν roĩ& Ae* O OOοοννo⅓νασςι νᷣ⁴ἀνο dO spera märn pe 189aMαενασαα 6 Aayr, nœi ds ndrra dueinh eiusvor zogoee. Cröſus äußert ſich über ſein früheres Verhalten gegen Apollo. Da er daſſelbe anders wünſcht, aber nicht ungeſchehen machen kann, bedient er ſich der Formel sSorlönny dr, ich würde wünſchen, mit dem Nebengedanken, wenn es geſtattet wäre. Egor- Ldun ude orn 404T6lν 8ν*⁹ϑναςς 69). Arist. Ran. 866. Porlöuνν αϋην οεν ꝗbdrdoee Aoαo a vr S0unn Todg eyraxociove zal zds e&xu³αao und Toν ⁸εαντεννιντιν ⁶νϑ˙˙ενς mdνεα œu odg duous, oic ε&νονμος ετεασεν Xölwr msoi zc u Or0ονꝶν eunogiae ioxguεν 70). Aesch. in Ctes.§. 2.— ESBorlον εμέν, bdν³οε, v- ourauᷣ rod 6yeir l⁴ ryõv ε᷑μνεααοeντυυ τπρμασemανσν ε iονα mνια Qε œrdvau f re du-†ο œ rolg zœnolg rolg peyernueros, vPy? da zod dr weneidaμα meά̈ᷣα oν ποοσνπ 0„τοςσ, z05 dd S„deie 20,1ι⁴ι μέάηρσιηω ĩͥõmↄʒ½xcO V˙ Gεσςσςσονε ⁷⁷). Antiph. de caede Herod.— Bäumlein be⸗ merkt zu den zuletzt angeführten Stellen, daß in ihnen zwar auch 45oε½ ⅜μν geſagt ſein könnte, indem in 4gorlö uér, in der Wahl des Imperf. und der Partikel„Ly,„ich hatte zwar den Wunſch oder ich war geſonnen“, die Andeutung liege, daß man den Wunſch, die Abſicht als unangemeſſen aufgebe(wiewohl auch das oft nur fingirt ſei), daß der Unterſchied aber nur darin beſtehen könnte, daß in sHoulöun beſtimmt und objectiv behauptet wird:„ich hatte den Wunſch“, in Soulöune der dagegen durch die Partikel der Setzung einer Handlung als wirklicher die Objectivität beſeitigt, und daß man wünſchte, nur als ſubjective Behauptung ausgeſprochen werde 7²2). Vergl. Eur. Andr. 688, wo 7eloy ν und Pind. Pyth. III, 1, wo das einfache ‿ο in ganz gleicher Weiſe ſteht.
Für unſere Theorie, daß y einestheils die Bedingtheit der Ausſage bezeichnet, anderntheils als ſubjective Partikel nicht eine objective Behauptung, ſondern nur eine Setzung, Annahme von Seiten des Redenden andeutet, ſpricht ferner, daß man bei deren Annahme nicht nöthig hat, wie man ſeither faſt allgemein gethan, der Verbindung deſſelben mit den hiſtoriſchen Temp. zwei Bedeutungen zu Grunde zu legen, ſondern daß eine einzige, die von uns gegebene, zur Erklärung aller Stellen vollkommen genügt. Man hat nämlich früher behauptet, ày bezeichne in der genannten Verbindung entweder eine Nichtwirklichkeit oder die Wiederholung einer Handlung, und zwar erſtere beim Nicht⸗ eintreten der Bedingung, letztere bei dem Eintreten derſelben. Kühner:³) bemerkt in dieſer Hinſicht:
68) Ich wünſchte wohl, o Cyrus, daß es ſo ſich verhielte. Nun benahm ich mich aber ſo gegen Apollo, daß ich gleich von Anfang an ganz das Gegentheil that.— Das ſage mir aber jedenfalls, o Cröſus, wie die Orakelſprüche zu Delphi abgelaufen ſind. Denn man ſagt, du habeſt Apollo ganz beſonders geehrt und folgteſt ihm in allen deinen Handlungen.
69) Ich hatte zwar den Wunſch, mich hier in keinen Wettſſtreit einzulaſſen..
70) Ich hatte alſo, o Athener, zwar den Wunſch, daß der Rath der Fünfhundert und die Volksverſamm⸗ lungen von den Vorſtehern recht geleitet würden und die Geſetze, die Solon über den Anſtand der Redner gegeben hat, in Kraft beſtänden. Zu dieſen beiden Stellen bemerkt Hermann:„Significat illud 1016 1„„cupiebam“, eui quoniam non est oppositum„at non cupio“, recte abest är. Itaque apud Aeschinem sensum verborum etiam ita licet exprimere,„debebat servari antiquus mos judiciorum.“ Apud Aristophanem autem qui loquitur, Aeschylus, quum„cupiebam non certare“ dicit, manere se alienum a certandi cupiditate indicat, etiamsi, quum detrectare nequeat, certaturus est.“
71) Ich wünſchte zwar, o Männer, daß die Beredſamkeit und Lebenserfahrung mir in gleicher Weiſe aus dem Glücke wie aus dem zugeſtoßenen Unglücke geworden ſeien; jetzt aber bin ich mit dem Einen über Gebühr vertraut, des Andern bin ich mehr, als es gut iſt, bedürftig.
72) Bäumlein's Unterſuch. p. 147.
73) Kühner ausführliche Grammatik§. 454. b.§J. S. 93.


