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jective Annahme ausſprechen. Der ſeinen Worten zu Grunde liegende Gedanke iſt jedenfalls: aAldα dei ey i Souleiegdax. Vergl. Dem. in Mid.§. 35.— Ii ubr egoidero Aq o 10 Sincua n0¹61“, Or6n dν εdεα duναν oude οαeνμαμάνν³). Dem. or. XXVII,§. 1.— E udr megraäuεᷣsα qu†σ, oru ᷣee‿πο Xeiido oc dνανsεαυd, 0b, d ⁸der, r enn. A6rνᷣ ⁶⁴)) Xen. Anab. V, 1, 10. Hier dürfte nach der Hermann'ſchen Regel(wie auch in den beiden vorhergehenden Beiſpielen) keinenfalls dy ſtehen, weil offenbar dem oude A* dee der affirmative Gedanke:»F, à8 der zu Grunde liegt, wie aus dem unmittelbar Folgenden:»de d' εmei roër ddaor, doxet οα πeιοι⁴έισ α πꝶQG xadαρνudεer n uröher ohne Zweifel hervorgeht. Wir können deßhalb edee d nicht anders, denn als ſubjective Behauptung auffaſſen. Vergl. Lys. in Erat.§. 48, Plato Gorg. p. 514, a u. b. Jl. III, 41 f., Od. IX, 228.— Daſſelbe gilt auch von 45010,& und Sordun ry. Das reine Imperfektum Soudönun kommt offenbar nicht nur da zur Anwendung, wo der Wunſch ſich auf einen Gegenſtand bezieht, deſſen Erlangung gewiß oder doch wahrſcheinlich iſt, ſondern auch beim Begehren ſolcher Gegenſtände, deren Verwirklichung nach dem gewöhnlichen Laufe der Dinge nicht zu erwarten ſteht, wo aber gleichwohl in der Seele des Wünſchenden das Verlangen darnach oder der Willens⸗ entſchluß vorhanden iſt und der Sprechende beſtimmt und objectiv behauptet, daß der Wunſch oder Willeusentſchluß in ſeiner Seele beſtand. Dagegen gebraucht man dann 20à61 dr, wenn nur nach ungewiſſen und unerfüllbaren Dingen ein Wunſch in der Seele beſteht, und wenn man eben wegen der Unerreichbarkeit derſelben nicht den Muth hat, es zum vollkommenen, entſchiedenen Begehren oder Willensentſchluß kommen zu laſſen und demgemäß auch nicht beſtimmt und objectiv über das Vorhandenſein des Wunſches oder Willensentſchluſſes ſich zu äußern wagt, ſondern nur die beſcheidene ſubjective Annahme ſich geſtattet, man würde wünſchen oder wollen, wenn es die Umſtände, die Ver⸗ hältniſſe, die Stellung erlaubten, einen derartigen Wunſch zu haben oder zu äußern. Es dient alſo⸗ 6oud⸗αυν e, um in beſcheidener Weiſe ſeinen Wunſch zu erkennen zu geben. MS0u11'dy, dor⁵⁵ r96 ¼εεον εtν εnα ⸗ doezir, 0i'ro Oℳ161νν αι roug dxoννra melcas donsli“ irie 65). Isocr. de pace§. 36.— Erod d'eoudun d rods danh eyeirn erir„do dr nal H*l rouron roũ dαeν οε&ανεναντον uμένοος⁶⁶5. Lys. in Erat.§. 22. Die Ueberzeugung des Redenden, daß ſie nicht die Wahrheit geſprochen haben, bemerkt Jacobs zu dieſer Stelle, hebt auch die Möglichkeit auf, den Wunſch des Gegentheils aufkommen zu laſſen; daher Imperf. mit d.— Eporldunn d' d, aiεο Ʒνι εmυισρ σρωσασαέρεμε ᷣ Slντdra Azoueur oid, ddrcα idε‿αν νePHo dar i 1d Selriora eimövrr- moddc Jdo dn 010imor. Nöu d en. ddaς odot c ded raurcor duœεν enoono⁸, dœοασςσν*νν voideνν εμνν, sdy xodnre, radra merelgat eye„ 20 Sann 4). Demn. Phil. I,§. 51.— Der
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63) Wenn Aphobos gerecht handeln wollte, ſo bedürfte es teineswegs weder der Rratsfpräce, noch der Verhandlungen. Der Gedanke iſt offenbar: Da er aber nicht gerecht haudeln will, ſo ſind dieſe aller⸗ dings nöthig.
64) Wenn wir ſicher wüßten, daß Chiriſophus mit hinreichend vielen Schiffen kommen würde; ſo würde es keineswegs nöthig ſein, das, was ich ſagen will, zu ſagen. Da dieß aber ungewiß iſt, ſo halte ich
es für gerathen, daß wir auch hier Schiffe in Bereitſchaft zu halten(herbeizuſchaffen) ſuchen. 65) Ich wünſchte wohl, daß es ebenſo leicht wäre, die Zuhörer zu überreden, die Tugend zu üben, als es leicht iſt, ſie(die Tugend) zu lohen.
66) Ich würde wünſchen, daß ſie die Wahrheit redeten; denn auch ich hätte dann, und zwar nicht den ge⸗ ringſten Theil an dieſem Gute.
67) Ich wünſchte aber, in gleicher Weiſe, wie ich weiß, daß es euch nützllich iſt, das Beſte zu hören, zu wiſſen, daß es auch Demjenigen Nutzen bringt, der zum Beſten räth. Denn dann hätte ich wohl viel lieber geſprochen. Aber auch darauf hin, daß es ungewiß iſt, was für mich daraus hervorgehen wird, habe ich gleichwohl in der Ueberzeugung, daß es euch von Nutzen iſt, wenn ihr es thut, mich Dieſes vorzutragen entſchloſſen.


