Aufsatz 
Geschichte des Bensheimer Gymnasiums nach den Urkunden dargestellt : 2. Teil / von Heinrich Dinges
Entstehung
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die Summe von 40 fl. aus der Stadtkaſſe an den Benefiziatfonds gezahlt werden ſoll. Beider⸗ ſeitige Vorſtände behalten ſich Genehmigung vor.

Zur Beurkundung wurde dieſer Vertrag beiderſeits unterzeichnet und zwar von ſeiten des Ge⸗ meindevorſtandes mit dem Bemerken, daß die Verpflichtung der Gemeinde zur Zahlung des Betrages aufgehoben ſei, wenn das Gymnaſium aufgehoben oder gegen Erwarten verlegt werde.

1848, den 16. Juni ſtarb Großherzog Ludwig II. Ihm folgte in der Regierung ſein Sohn Ludwig III., geboren den 9. Juni 1806, Mitregent ſeit dem 5. März 1848.

1849, Allerhöchſtes Edikt vom 14. September, Vereinigung des Oberſtudienrats und Ober⸗ ſchulrats betreffend.

§ 1. Der Oberſtudienrat und der Oberſchulrat werden in eine Behörde unter dem Namen Oberſtudien⸗Direktion vereinigt.

§ 2. Die Beſtimmung der Verordnung vom 6. Juni 1832, nach welcher die Direktoren der drei Hauptgymnaſien Mitglieder des Oberſtudienrats ſein ſollen, iſt aufgehoben. Dagegen iſt es vor⸗ behalten, die Direktoren der Gymnaſien, wie anderer höherer Lehranſtalten, in den dazu geeigneten Fällen mit ihrem Gutachten ſchriftlich oder auch durch Berufung zur Beratung im Kolleg zu vernehmen. Das Weitere ſiehe unten Chronik, 1874, 3. Auguſt.

1852. Beſoldungsétat: fl. 1200, 1000, 800, 800, 894¹½,, 600, 110, 50.

1851 4853 wurden Schulprogramme ohne wiſſenſchaftliche Abhandlung ausgegeben. Von 1853 bis 1858 erſchien kein Programm. Das 1858 isgegtbene enthält auch keine wiſſenſchaftliche Abhandlung.

1859 erſchien kein rogtoum.

1860. Das Programm enthält die Aöhandlung des Gymnaſiallehrers Dr. Stoll de versu Saturnio.

1861. Erklärungen über Phädrus von Gymnaſtallehrer Seb. Kunkel dem Programm beigegeben.

1862. Gymnaſiallehrer Jakob Schlenger ließ als wiſſenſchaftliche Beigabe zum Programm erſcheinen: De aliquot locis in Tusculanis disputationibus partim interpretandis partim emendandis.

1863. Die Abhandlung des Gymnaſiallehrers Dr. Joh. Bapt. Geyer: Quo nexu inter se cohaereant quattuor orationes Ciceronis in Catilinam habitae, pars prior, Beigabe zum Programm.

1863, den 17. September feierten die ehemaligen Schüler des Bensheimer Gymnaſiums ein Studiengenoſſenfeſt. Außer den Ehrengäſten, als welche auch die damaligen Lehrer des Bensheimer Gymnaſiums geladen waren, beteiligten ſich 63 ehemalige Schüler der Anſtalt am Feſtmahle.

1864. Das Programm erſchien ohne Abhandlung.

1865. Der zweite Teil der oben(1863) bezeichneten Abhandlung von Dr. Geyer war wiſſenſchaftliche Beigabe zum Programm.

1866. Das Interuſurium, eine arithmetiſche Abhandlung von Profeſſor Herrmann, Beigabe zum Programm. Ferner erſchienen als wiſſenſchaftliche Beigaben zum Programm folgende Arbeiten:

1867. Die hypothetiſchen Sätze in der griechiſchen Sprache mit beſonderer Berückſichtigung der Partikeln ay und x von Gymnaſiallehrer Dommerque.