Aufsatz 
Öffentliche Mitteilung über die gegenwärtige Einrichtung der Elementar- und Mittelschulen der Stadt Wiesbaden
Entstehung
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Abtheilung a hat regelmäßig Morgens 2 und Nachmittags 1 Stunde.

b e 1 2 Stunden. II. Mittelklaſſe in 2 Abtheilungen. a. Knabenſchule b. Mädchenſchule 8 10 äjhrige Knaben. 8 10jährige Mädchen. Lehrgegenſtände. Religion.... 5 Stunden 5 Stunden. Chorallernen und ein⸗ üben..... 1 Stunde. 1 Stunde. Sprache, Leſen, orth. u. Gedächtnißübungen 7 Stunden. 6 Stunden. Rechnen.... 4 3 Schreiben... 4 3 Gemeinnütziges.. 3 3 Geſang..... 2 2 26 Stunden. 23 Stunden. Handarbeite.......... 6 Stunden. 29 Stunden.

Lehrſtunden von 8 11 und von 14 Uhr. III. Oberklaſſe in 2 Abtheilungen.

Knabenſchule Mädchenſchule 11⸗, 12⸗ und 13jährige Knaben. 11⸗, 12⸗ und 13jährige Mädchen. Rückſichtlich der Lehrgegenſtände und des Stundenplanes gilt das bei der Mittelklaſſe

Geſagte.

Die unerwartet große und ſtets wachſende Schülerzahl machte manche Abweichungen von dieſer Eintheilung nothwendig, ſo daß dermalen die Elementarſchüler ſtatt von 5 von 9 Lehrern und ſtatt in 5 in 9 Abtheilungen unterrichtet werden.

Um die erziehlichen Zwecke der Elementarſchule zu fördern und um namentlich dem Um⸗ herſchweifen der Schüler in der ſchulfreien Zeit zu begegnen, beſteht die höchſt zweckmäßige Ein⸗ richtung von Arbeits⸗ und Nachhülfeſtunden, in welchen unter Aufſicht und Anleitung des Lehrers die Aufgaben für die Schule theils angefertigt, theils vorbereitet werden. Von den meiſten Eltern iſt dieſe Einrichtung um ſo freudiger begrüßt und um ſo dankbarer benutzt wor⸗ den, je weniger ſie in der Regel wegen ihrer Berufsgeſchäfte im Stande ſind, ſelbſt ihre Kinder zu Haus zu überwachen und deren häuslichen Fleiß zu controliren.

Die wohlwollende Abſicht hoher Behörde, den Eltern der Elementarſchüler bei der Er⸗ ziehung ihrer Kinder möglichſt zu Hülfe zu kommen, ſpricht ſich ganz beſonders noch in der

Gründung einer mit der Elementarſchule verbundenen Arbeitsſchule

aus. Bei der Einweihung des neuen Elementarſchulgebäudes verbreitete ſich Herr Geh.⸗R.⸗Rath