arim« theilnehmen soll(2 Petr. 3, 10— 13). Und das sollen die Apostel als Herolde berpuxes]) verkünden in aller Welt.
Als die letzten der Hauptstellen, in welchen die Aussendung der Apostel erzählt wird, müs- sen wir Act. 1, 1— 8 und Luc. 24, 44 flg. um so mehr beräcksichtigen, als durch diesel- ben das, was wir in den bisher erwähnten Stellen fanden, nicht bloss bestätigt, sondern wiederum in einzelnen Punkten weiter geführt wird. Es enthalten diese Stellen das letste Wort des Herrn an seine Jünger unmittelbar vor seiner Himmelfahrt, und zwar, wie aus der Vergleichung und dem ergänzenden Inhalt beider Stellen sich ergiebt, das in längerer Rede ausgeführte in wenige Hauptstücke zusammengefasst. In einer der- selben, Act. 1, 2(EreihiεvO, ro Aroα6ν) wird fürs erste ausdrücklich bezeugt, das⸗ der damals gegebene Auftrag den Aposteln galt, was wir deshalb auch für die andere Stelle, so nicht ausdrücklich widersprochen wird, voraussetzen müssen, und insofern es der Schluss der ganzen Aussendung ist, auch zur Bestätigung dessen anführen wol len, was wir bei den früher besprochenen Stellen über diesen Punkt gesagt haben. Fürs andere wird den Aposteln nach beiden Stellen geboten, in Jerusalem zu warten, bis der heilige Geist und dadurch die Kraft zur Vollziehung des Auftrags über sie gekommen sei; fürs dritte wird ihnen„die Laufbahn, welche sie durehwandeln sollen, von ihrem Ausgangspunkte bis ans Ziel bezeiehnet“; endlich wird der Zweck ihrer Aussendung dahin bestimmt, dass sie Zeugen des Herrn Christus sein sollen. Zeugen sollen sie sein auf Erden, Zeugen des treuen Zeugen(Off. 1, 5), der nun sein Zeugniss in der Niedrig- keit dieses Erdenwandels vollendet hat und als der Erstgeborne von den Todten zum Himmel fährt und den Stuhl seiner Herrlichkeit einnimmt. Wie der treue Zeuge von Gottes Wahrheit, Erbarmung und heiliger Liebe durch Wort und That Zeugniss gege- ben hat, treu bis in den Tod erfunden, wie er als treuer Zeuge der erlösenden Liebe Gottes diese selbst in sich darstellte und selber vollzog und darum solch Zeugniss um so kräftiger und lebendiger war(denn Gott war in Christo und versöhnte die Welt mit ihm selbst 2. Cor, 5, 19), so sollen seine Jünger Zeugen sein von der Freundlichkeit und Leut- seligkeit Gottes ihres Heilandes(Tit. 3, 4), von der Gnade und Wahrheit des eingeborenen Sohnes Gottes, dessen Herrlichkeit sie mit leiblichen Angen geschaut(Joh. 1, 14; 2. Pet. 1, 16 flg.) mit ihren leiblichen Händen betastet hatten, sollten insbesondere zeugen von ger sünden- und todüberwindenden Kraft und Majestät ihres Herrn und Gottes,— immer wieder, wie wir sehen, Erklärung und Ausführung des Johameischen zτιι— „are— dgas. Das konnten sie aber nur, wenn dieser Herr und Gott in ihnen selber


