Aufsatz 
Entwurf eines Lehrplans für den französischen Unterricht in Sexta, Quinta, Quarta im Anschluß an K. Kühns Lehrbücher : 2. Teil
Entstehung
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so auf mich regnen lasse, sagte er bei sich,komme ich durch- näßt nach Hause zurück; meine Mutter wird mich schelten, viel- leicht sogar schlagen. Und dann ist mein schöner Kittel verdorben. Es ist besser, ich steige in den Fluß hinunter. Wenn ich im Wasser bin, so bin ich sicher, daß es nicht mehr auf meine Kleider regnet. Mit diesen Worten stieg Gribouille in den Fluß hinab. Wenn nicht in diesem Augenblicke ein Müller vorbeigekommen wäre, so wäre Gribouille gewiß umgekommen. Der Müller eilte ihm zu Hilfe, und es gelang ihm ihn zu retten. Daher soll das Sprichwort kommen: Er ist so schlau wie Gribouille; er geht ins Wasser, weil er Angst hat, er könnte naß werden.

Zur Zusammenfassung auf S. 66. 10. Das Unkraut unter dem Weizen.

Ein Mann hatte gutes Korn auf sein Feld gesät. Aber während seine Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter das Ge- treide und ging weg.

Bald kam das Unkraut zum Vorschein. Da kamen die Diener des Hausvaters und sagten zu ihm:Herr, habt ihr nicht gutes Korn auf euer Feld gesät? Woher kommt denn das Unkraut? Er ant- wortete ihnen:Ein Feind hat es gesät. Und seine Diener sagten zu ihm:Sollen wir es ausreißen?Nein, antwortete er ihnen, lasset beides bis zur Ernte wachsen, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Nehmt zuerst das Unkraut, und verbrennt es im Feuer, dann bindet das Getreide in Garben, und bringet es in meine Scheunc.

11. Wasser und Brot.

Eines Tages kam ein armer Knabe namens Paul vom Gebirge herab und begab sich in das benachbarte Dorf, um dort um Brot zu betteln. Peter, der Sohn eines reichen Bauern, saß, mit einem großen Stück Brot in der Hand, vor dem Hause seines Vaters. Gib mir einen Bissen, sagte der arme Paul,ich habe Hunger. Aber Peter antwortete ihm:Geh deines Weges, ich habe kein Brot für dich.