Aufsatz 
Entwurf eines Lehrplans für den französischen Unterricht in Sexta, Quinta, Quarta im Anschluß an K. Kühns Lehrbücher : 2. Teil
Entstehung
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schärfen ihre Sensen. Die jungen Bauerinnen binden die Garben mit Strohseilen zusammen. Andere Schnitter tragen die goldenen Garben nach einem großen mit kräſftigen Pferden bespannten Wagen. Wenn er vollständig beladen ist, schlägt er den Weg zum Dorf ein. Die Knaben gehen hinaus und ziehen sich aus, um im Wasser zu baden. Das macht ihnen viel Vergnügen. Der Hirte zieht mit der Herde auf die Felder und die Wiesen. Er setzt sich unter eine Eiche und spielt Flöte. Sein Hund liegt neben ihm. Zuweilen, wenn es sehr heiß ist, erheben sich schwarze Wolken. Ein Sturm droht, und die Schnitter eilen sich, um die Ernte in die Scheune unter Dach zu bringen, ehe der Regen fällt.

Zur Zusammenfassung auf S. 58.

6. Die Reise.

Die Ferien sind da. Heinrich und Hans haben gute Zeugnisse mitgebracht. Um sie zu belohnen, will ihr Vater mit ihnen eine Reise in die Schweiz machen. Jeder hat eine Handtasche nötig. Aber der Vater sagt zu ihnen:Beladet cuch nicht zu sehr, Kinder, nehmt nur gerade das, was ihr braucht! Endlich sind die Taschen fertig, die Knaben sagen ihrer Mutter Lebewohl und steigen in den Wagen. Auf dem Bahnhofe nimmt der Vater die Fahrkarten und gibt das Gepäck auf; dann sagt er:Wir wollen einsteigen!Ü Der Zug fährt schnell, es ist ein Schnellzug. Endlich kommen sie in Basel an. Der Bahnhof ist sehr groß, und es sind sehr viele Reisende da.Eilt euch, sagt der Vater,denn wir wollen in dem Restaurant etwas genicßen. Nachdem sie gegessen und ge- trunken haben, fahren die Reisenden nach einer anderen Station; dort verlassen sie den Zug und besteigen das Boot.

7. Der Herbst. Im Herbst sind die Tage kürzer und die Luft ist kühler als im Sommer. Das Obst ist reif. Man klettert auf die Apfelbäume, um die Apfel zu pflücken, oder man schlägt sic mit Stangen herunter. Die Weinlese beginnt, und alle sind vergnügt, denn es gibt viele