Aufsatz 
Entwurf eines Lehrplans für den französischen Unterricht in Sexta, Quinta, Quarta im Anschluß an K. Kühns Lehrbücher : 2. Teil
Entstehung
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An einem schönen Maientage brach der Lehrer mit den Schülern auf. Nach einer halben Stunde machte man auf einer großen Wiese, wo hübsche Blumen standen, in dem grünen Grase Halt. Mitten durch die Wiese floß ein kleiner, klarer und ziemlich tiefer Bach. Ein Knabe machte einen Satz, um über den Bach zu springen, aber er fiel ins Wasser; glicklicherweise reichte ihm einer seiner Kameraden die Hand und half ihm aus dem Wasser.

Nach einiger Zeit setazte man den Marsch fröhlich fort und kam endlich bei dem Bauerngute an. Dort besichtigte man die Pferdeställe und die Ställe, worin Kühe und Schafe waren. Die Schüler hatten Durst, denn es war ziemlich heiß; die Bäuerin gab ihnen gute Milch und sagte:Trinkt, Kinder, und ziert euch nicht. Dies alles war ein großes Vergnügen für die Jungen.

Zur Zusammenfassung auf S. 52.

4. Der Hase des Gascogners.

Zwei Männer gingen eines Tages in einiger Entfernung von der Stadt Amiens, die an der Somme liegt, spazieren. Der eine war ein Marseiller, der andere ein Gascogner. Plötzlich bemerkten sic einen fetten Hasen, und der Gascogner sagte zu dem Marseiller: Der Hase ist fett, aber nicht so fett wie ein gewisser Hase, welchen ich vergangenes Jahr gesehen habe.Und wie groß war der? fragte ihn der Marseiller.Wie ein Pferd, versetzte der andere.

Der Marseiller lächelte und sagte nach einem Augenblick: Wir kommen gleich über die Sommebrücke, und es heißt, die Lügner ertränken unzweifelhaft in dem Flusse. Der Gascogner kratzte sich den Kopf und sagte kurz darauf:Mein Hase war so groß wie ein Kalb oder mindestens wie ein Hammel. Aber als man bei der Somme ankam, sagte er endlich:Alles in allem war mein Hase ungefähr wie der, den wir eben gesehen haben.

5. Der Sommer.

Im Sommer ist das Korn reif, es ist gelb wie Gold, und die Mäher mähen es mit Eifer. Von Zeit zu Zeit halten sie ein und