— 9— Quarta.
Zur Zusammenfassung auf S. 48. 1. Der Frühling.
Im Frühling ist alles fröhlich, die Leute, die Tiere, die ganze Natur. Die Felder grünen, die Bäume in den Gärten knospen. Im Grase findet man hübsche Gänseblümchen und blaue Veilchen. Kirschbäume, Apfelbäume, Birnbäume blühen. Ihr Geruch durch- duſtet die Luft. Die Blüten versprechen Früchte, und es wird im Herbst viele geben, wenn das Wetter nicht schlecht wird.
Die Schwalben und Störche sind zurückgekommen. Sie suchen ihre Nester wieder auf, die sie vergangenes Jahr verlassen hatten, oder sie bauen neue Nester. Die Sonnc glänzt, die Luft ist rein, es ist nicht mehr kalt. Die Kinder kommen aus den Häusern, sie tanzen und singen. Die Vögel singen mit ihnen. Alles ist von Gesang und Freude erfüllt.
2. Das Frühlingsbild.
Seht das Frühlingsbild an! Auf der rechten Seite steht ein Haus, das einer glücklichen Familie gehört. Bemerkt ihr die alte Frau, welche auf der Schwelle des Hauses sitzt? Es ist die Groß- mutter, die ihren Enkel hält. Wie alt ist sie? Ich glaube, sie ist 80 Jahre alt.
Durch die offene Türe des Hauses sieht man noch ein junges Mädchen in der Küche. Sie heißt Susanne. Warum beeilt sie sich das Essen zurechtzumachen? Weil es bald Zeit zum Mittagessen ist; die Turmuhr zeigt schon ein Viertel vor 12 Uhr, und alle werden Hunger haben, der Vater und die Mutter, die arbeiten, und die Kinder, die sich vergnügen.
3. Der Spaziergang.
Die Knaben hatten gut gearbeitet. Um sie zu belohnen, sagte der Lehrer zu ihnen:„Wir werden spazieren gehen; ich werde euch auf ein Bauerngut führen.“


