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immanent geſetzt wird, was felbſt cigentlich nur Refultat der Entwicklung ſein kann umgekehrt auch wieder als wahrhaft dem Weſen der Seele immanent aufgefaßt werden muß, mythiſchen Anſchauung als Reſultat eines Geſchehens erſcheinen mag. Das
ſchlingung des Seins mit dem Werden innerhalb der Sphäre ein und desſelden Dinges, in deſſen meiner Weſensdeſtimmung zugleich die einzelnen Momente eingeſchloßen werden müßen, um werden zu können. Es iſt der merkwürdige Zwieſpalt in der platomiſchen Weltanſchauung, der nicht gefühlt als ſolcher ſelbſt bis in dieſe Sphäre eindringen mußte, da einmal die Berntinung Genettſchen allzuſchroff vollzogen war und ihm dennoch eine Pforte des Eingangs geöffnet werden mußne.
Wenn ich mich nun der Betrachtung der einzelnen Theile der vortrefflich gegliederten zweiten Nede des Sokrates zuwende, ſo kann es meine Abſicht micht ſein, zugleich die äußere Darſtellungsform, d. h. das Einzelne des oft allegoriſtrenden Ausdrucks mit zum Gegenſtand meiner Abhandlung zu machen. Darübder gibt Kriſche meiſt das Nöthige. Ich werde mich vielmehr möglichſt abſchließen auf die Erörterung des Verhältniſſes, in welchem der eigentliche Inhalt zu der mythiſchen Form ſteht, und der indi⸗ viduell platoniſchen Anſchauung zu den ihr unterliegenden Thatſachen der Pſycho⸗ logie. Da aber der einzelne Ausdruck natürlich in engem Verdande mit dem eingeſchloßenen Sinne ſteht, ſo wird es ſich nicht fehlen können, daß auch oſt auf ihn die Aufmerkſamkei gelenkt werden muß. Die Einkleidung des ganzen Dialoges und die Stellung des vorliegenden Mythus gegenüder den voran⸗ gehenden Reden übergehe ich als unweſentlich für meine Zwecke.
Der Eingang der Rede 244 A.— 245 B, der ſo kunſtreich dieſe Rede mi der vorhergehenden ver⸗ knüpft, fußt ganz auf dem Begriffe der garia, welcher die Berbindung des Menſchlichen mit Gott und die Erfüllung desſelden mit göttlicher Kraft und Weisheit bezeichnet. Sie tritt von vornherein in cinen Gegenſatz zur μ.αροσπνρν die als Tugend der Em uin des niedrigen Gebietes der Sinnlichkeit, mehr negative Bedeutung hat, während die uma vermöge ihres poſitiven Inhalts auch poſitiv in der inneren und äußeren Welt wirkſam wird. Obwohl nun der ganze Eingang ein ſcherzhaftes Gepräge an ſich trägt, weil er durch die drei Arten anerkannter Manieen, ohne für ihre Anerkennung eine tiefere Begründung in geden oder zu ſuchen, die überhaupt erſt zu rechtfertigende philoſephiſche einſtweilen vordauend zu ſtützen ſucht, ſo tritt doch ſchon in der Wahl des Begriffes monia, deſſen volle Bedeutung ſich erſt ſpäter emt⸗ falten kann, ein nicht blos allegoriſch⸗poetiſcher, ſondern der ſpeziſiſch moihiſche Charakter hervor. Denn
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