I. Kl. im Sommer wöch. 4 St., im Winter 2 St. Deut-
VII.
VI.
V. Kl. wöch. 9 St. Grammatik: Die Rektion der Ca-
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lichen Herzens. 3) Was glänzt ist für den Au- genblick geboren, Das Aechte bleibt der Nach- welt unverloren. 4) Kannst du nicht Allen ge- fallen durch deine That und dein Kunstwerk, Mach’ es Wenigen recht; Vielen gefallen isit schlimm. 5) Jeder ist seines Glückes Schmied. 6) Stadt und Land. Dialog. 7) Vortheile des Fussreisens. 8) Das Wesen der epischen Poesie, mit hesonderer Beziehung auf Göthe's Hermann und Dorothea. 9) Die Burg Sonnenberg. Metri- sche Arbeit. 10) Schilderung eines selbstgewähl- ten Charakters aus Göthe's Hermann und Doro- thea. Spiess, Professor 1
sche Literaturgeschichte nach Pischon's Leifaden. Nach einer allgemeinen Einleitung die vier ersten Perioden mit erläuternden Beispielen und Erklä- rung der verschiedenen Dichtungsgattungen. Häu- ſige Uebungen im mündlichen Vorteag und schrift- liche, zum Theil unter Aufsicht, zum Theil zu Hause gefertigte Bearbeitungen folgender Aufga- ben: 1) Schilderung einer Frühlingslandschaft. 2) Eine Erzählung nach 24 gegebenen Wörtern. 3) Charaktecschilderung des. Greises nach Horaz de art. poet. 169— 174. 4) Ueber das Bücher- lesen. 5) Oui cupit optatam cursu contingere metam, Multa tulit fecitque puer sudavit ot alsit. 6) Die Weinlese(Erndte). 7) Waram nennen wir den Rhein den schönsten Fluss Deutschlands? 8) Was ist das Charakteristische der deutschen Literatur im 12. und 13. Jahrhundert, und wo- durch gelangte sie in dieser Zeit zu ihrer hohen
Blüthe? 9) Wodurch belohnt sich der Fleiss? II. Kl. wöch. 10 St.
10) Wird Entschlossenheit und Muth nur im Ge- tümmel der Schlacht und nicht auch im bürger- lichen Leben auf schwere Proben gestellt? Lex, Direktor.
2. Lateinische Sprache.
Kl. wöch. 9 St. Der regelmässige Theil der For- menlehre. Mündliches und schriftliches Ueber- setzen aus dem Lateinischen ins Deutsche und umgekehrt nach dem Uebungsbuch von Spiess, erste Abtheilang. Ebhardt. 7
Kl. wöch 9 St. Formenlehre des Unregelmässi- gen; die wichtigsten Regeln der Syntax. Münd- liches oder schrifiliches ljebersetzen der meisten Uebungsstücke in Spiess Uebungsbuche, zweite Abtheilung. Seyberth.
sus nach Putsche's Grammatik und Spiess Syntax; Wiederholang der Formenlehre. Wöchentliche Schul- und häusliche Exercitien aus Spiess Uebungs- buch, dritte Abtheilung.— Lektüro: Aus Rothert's kleinem Livius p. 1— 30. Bernhardt, Konrektor Kl. wöch. 9 St Im Sommer: Grammatik: Gele- gentliche Wiederholung der Casuslehre; im Zu-
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I. Kl. wöch 8 St.
türe: In Caes. b. g. V, 1— 25; in Friedemann'⸗ Chrestomathie: Die Schöpfung der Welt und Dä- dalus. Schulexercitien mit Korrektur, wöchentl. Mündliche und schriftliche Uebungen aus Spiess Uebungsbuch für Quarta. Memoriren der Exerci- tien und des Lesestoffs.— Metrik: Die 50 ersten Verse in Friedemann's Anleitung wurden umge- stellt. Meister.
Im Winter: Wiederholung der Formenlehre und
des im Sommer durchgenommenen Pensums der Syntax. Die Rektion des Dativs, Genitivs, Abla- tivs nach Putsche's Grammatik mit meist schriftlicher Uebersetzung der betr. Beispiele aus Spiess Uebungs- buch für Quarta. Wöchentliche Exercitien. Ge- lesen wurde aus Caesar b. g. V, 25 bis zu Ende; aus Friedemann's Chrestomathie: Die 4 Weltalter, die grosse Erdfluth, Deucalion. Metrische Uebun- gen. Boxgler. Kl. wöch. 10 St. Grammatik: Cosus-, Tempus- und Moduslehre nach Putsche's Grammatik und Spiess Syntax; Exercitia domestica und scholastica nach Spiess Uebungsbuch für Tertin. Gelesen wurde cursorisch: Caesar de bell. gall. V; stata- risch: Cic. or. de imp. Cn. Pomp. und Livius II, 1— 16. Ein Theil des Gelesenen wurde me- morirt. Privatim unter Controle des Lehrers lasen die Schüler Caes. d. b. g. VI. Wöch. 7 sSt. Spiess. 4
Aus Friedemann's poetischer Chrestomathie wur- den gelesen und erklärt§ 6. g, w, x, y. ², aa, bb, cc, dd, vv.§. 2. m, n, o, x und§. 5. f, g, h. Wöch. 3 St. Lex.
Cicero pro Archia.— Sallust. bellum Cat.— Ciceron. epist. nach Süpfle's Samm- lung 1856. ep. VI-XXX. p. 58— 143. 5 St.— Extemporalia nach Zumpt's Aufgaben. 1 St.— Exercitien nach Süpfle. 1 St. Cuntz, Professor.
Nach kurzer Einſeitung zu Virgil's Leben und Schriften wurde im Sommer das VI. Buch der Aeneide bis zum 755 Verse gelesen und erklärt, im Winter gleichfalls nach einer Einleitung zu Horaz Leben und Schriften, von dessen Oden ühersetzt, erläutert und auswendig gelernt lib. I. mit wenigen Ausnahmen. Wöch. 3 St. L ex. Ciceron. quaest. Tuscul. lib. I.— Tacit. Germania.— Juvenal. Sat. I.— Tacit An- nal. lib. I. Ciceron. de orat. lib. II. 4 St— Ex- temporalien nack Zumpt's Aufgg. 1 St.— Exer- citien aus Seyffert's Materialien letzter Curs. 1 SI.— Lutein. Aufsätze: 1. Quid profuerint Ro- mani in historia conseribenda. 2. De causis belli Peloponnesiaci. 3. Vita Ciceronis. 4. Vila Adolphi Regis. Cuntz. 2821 98
Ans Horaz wurde gelesen und erklärt die ars poët. und Satir. lib. I. mit Ausnahme der zweiten Satire. Wöch. 2 St. Lex. Mua
3. Griechische Sprache.
sammenhang die Uebereinstimmungslehre, sowie lV. Kl, wöch. 5 St. Im Sommer; Die Deklination der
die Rektion des Nominativ und Accusativ.— Lek-
Substantive und Adjektive. In Spiess Uebungs-


