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Lehrers befinde. 2) dass sowohl im Lateinischen als im Griechischen möglichst wenige Schriftsteller neben einander gelesen werden, so zwar, dass bei ein- tretendem Wechsel neben dem griechischen Prosaiker ein lateinischer Dichter oder umgekehrt neben dem lateinischen Prosaiker ein griechischer Dichter gelesen werde. 3) dass Geometrie und Arithmetik nicht neben einander, sondern abwechselnd von drei zu drei oder von sechs zu sechs Monaten nach einander gelehrt werden, worauf schon das Verhältniss der drei dafür bestimmten Lehr- stunden hinweist und 4) dass Geographie und Naturgeschichte in sämmtlichen oder den einzelnen Classen, wo möglich, in die Hände eines und desselben Lehrers gelegt und ebenfalls successive gelehrt werden und dass dabei dem Lehrer zu überlassen ist, von Zeit zu Zeit eine Stunde auf die Wiederholung des einen dieser beiden Gegeustände, welcher zuerst absolvirt sein wird, zu verwenden. (unterz.) Scheffer.
3 Nach einem Iluisterial-Beschluss vom 30. October 1847 die Vertheilung des Unterrichts unter die Lehrer der Gymnasien betreffend haben sammtliche Gymnas. Directoren dermalen und für die Zukunft bei dem Anfang eines jeden Semesters eine Uebersicht einzusenden, welche ergiebt, welche Lectionen in jeder Classe und wieviel Lectionen überhaupt wöchentlich einem jeden Lehrer zugetheilt worden sind und dieser Uebersicht ein Exemplar des Stundeuplaus für das be- ginnende Semester beizufügen.(unterz.) Scheffer.
Der neue Aufschwung, den das politische Leben in unserm Staate, ja im ge- sammten deutschen Vaterland seit Kurzem genommen hat, kann nicht ohne Eiuflussauf die höheren Schulen unsers Vaterlands, auf die Anstalten bleiben, welche, wie die Gymnasien, für die künftigen Führer und Leiter des Volks in seinen wich- tigsten und heiligsten Iuteressen den festen Grund der Bildung durch einen auf wissenschaſtliche Kenntniss gestützten und auf Förderung aller Seelenkräfte berechneten Unterricht legen sollen. Je grösser die Rechte des Volkes wer- den, je mehr ihm eine freie und vielseitige Eutwickelung seiner Kräfte gestattet wird, desto grössere Anforderungen ergehen an dasselbe und zugleich an diejenigen, welche vorzugsweise berufen sind, nicht durch blosse Gewalt und


