Aufsatz 
Die Wendungen von faire und empecher mit Infinitiv
Entstehung
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Hiernach ist zu beurtheilen:

Pourquoi me faire(laisser. jouer avec un fripon? Je me ferai prendre,

d. h. ich werde mich, freiwillig oder unfreiwillig, so aussetzen, dass man mich ſängt.

Je ne me laisserai pas prendre,

d. h. ich werde mich hüten, dass man mich fängt.

Les Russes se frent tuer,

d. h. setzten sich unerschrocken dem Tode aus.

Sie liess eine Stecknadel, einen Brief fallen(aus Unachtsamkeit, im leidenden Zustand), laissa tomber.

Sie wark ein Papier hin, den Tisch um, fit tomber, denn es ist eine Thätigkeil dazu erforderlich.

Er lässt sich nichts sagen(laisse).

Er liess sich das nicht zweimal sagen(fit).

Dadurch, dass er es gleich das erste mal thut, veranlasst er, dass es nicht zum zweitenmal braucht gesagt zu werden.

Er liess sie den Weg nehmen, welchen sie wollte(il lui laissa etc.).

Er hat sie einen Weg einschlagen lassen, welchen sie nicht wollte(il lui a fait etc.).

Du lässt mich warten, vous me faites attendre.

Du lässt mich(od. auf dich) warten, vous vous faites attendre.

Aimez et laissez-vous aimer, d. h. sei nicht spröde.

Faites vous aimer, d. h. sei liebenswürdig.

Elle s'en laisse conter, sie lässt sich Angenehmes sagen, sie ist nicht spröde.

Elle aime à s'en faire conter, sie lässt sich gern Angenehmes sagen, sie reizt dazu, sie ist kokett.

Diess Buch lässt sich lesen.

Ce livre se fait und se laisse lire.

Besonders häufig ist die Verbindung beider Verba mit voir und ähnlichen.

Jetzt kannst du deine Tapferkeit sehen lassen. Maintenant vous pouvez faire voir votre bravoure.

Du kannst jetzt machen, dass man deine Tapferkeit sieht, sie leuchten lassen.

Dagegen: