— 21—
wie im objectiven Verhältniss. Was zuerst die Verba betrifft, welche nach bekannten Analogien Genitiv-Objecte zu sich nehmen, so dienen die sich ihnen anschliessenden Par- licipia in ähnlicher Weise zur Ergänzung derselben und zur Bestimmung der die Einwir- kung herbeiführenden oder begleitenden Umstände, wie wir das bei den participialen Accu- sativen S. 14. beobachtet haben. Es sind vornebmlich zwei weitreichende Arten der- selben, welche hier in Betracht kommen, und in der homerischen Sprache die mannich- fachsten Variationen derselben Construction nach sich ziehen: die der Sorge und Trauer, und die des Hörens und Vernehmens. Deberall hat man zu genauerem YVerständ- niss darauf zu achten, dass das Participium sich nicht als gelegentlichen und entbehr- lichen Zusatz seinem Nomen oder Pronomen anhängt, sondern einen integrirenden Theil des eigentlichen YVerbal-Objects ausmacht, und dass daher auch unsere Ueber- setzung so schr wie möglich jede Trennung beider zu vermeiden hat. Dem wahren Sinne von 0 477. 478. 1( ν ⁷ν εmꝓνο³ ο⁴ν ax³ενεέω ωṽ⁵‿ςμe und 482. 483. od deεν£eε⁶νQνο dxνεοεᷣeν dtur entspricht viel mehr Jacob's:„und gar nicht werd' ich beachten, ob du mir grollest“ und„mich kümmert es gar nicht, ob du mir zürnest“, als Vossens:„doch dein, der Zürnenden, acht' ich nichts.“ Am richtigsten trifft das griechische Partici- pium der deutsche Iufinitiv, wo er sich anwenden lässt, wie AG 181. bei Voss:„Nichts auch gilt mir dein Grollen.“ Nur durften weder Uebersetzer noch Herausgeber die Synonyma, die nur den einen Begriff vollständig ausführen und auf dasselbe Object sich bezie- hen, durch Interpunction auseinander reissen: die Stelle muss geschrieben werden: ater ν εmoννκα μeνενες ο⁶ν ινοωσποα νvοtονos, ohne Komma nach Aνεςαν Vgl. 0 106. Gauz in derselben Weise, wie der allgemeinste Ausdruck des sich bekümmerns, ſinden sich zur Bezeichnung des geringeren oder stärkeren Grades des Affectes con- struirt: ειεασαρα. ½ 357. is τ⁴ uev aiel of ν iuεr εον νεσμεο πισι⁸νς ²οαs 422. d rot*ππορτα udνανοεέ ⁶ιεσι ν εσο u ε᷑de so ddrros sammt dem negativen A7 70. od Hr Huer Caiorros deændess, Alld Sardrros und dem unzweifelhaft dazu gehörenden Futu- rum 0 353. otner,„ει ⁴eε‿μμμέμμ dæxνανν exανσQεσνει νσdeτ³⁴ν κ: so dass es der Be- deutung, wie der Construction nach gleich steht dem otο eu—⁶ σε εeνdeεᷣera qor Iroœ dreνιμισαι ππα⁴ανι 553.— äxeradat, mit seinen verschiedenen Nebenformen: ℳ 556 ff. eν d α—— Axriuεα σένιυμέιοι dνααναοασς II 16. roν e ud⁴³ dugor fον dneτεοεμεεα α‿εκνονννενειν— 66 1εα0αι0 355. 61oquoeddar 202.—„*²οεςσαι N 207. 660. X 337. 23.— da⸗αl τ 159.
Die Yerba des Hörens und Vernehmens, welche nach dem oben S. 14. Anm. 11. Bemerk- ten bei Homer bis auf zwei Ausnahmen die Participia im Genitiv zu sich nehmen, sind drou, eννοωννπ,*εμν, düs und frν, und einmal urfnut und viꝓνοσν Im Allge- meinen enthalten diese participialen Genitive ebensowohl das indirecte Object von ei- ner durch Botschaft vermittelten Nachricht, wie das unmittelbare des selbst vernom- menen Wortes oder Tones. Im Besondern aber stellt sich der homerische Sprachge-


