Aufsatz 
Beobachtungen über den homerischen Sprachgebrauch : 4. Teil. Das Participium in seinen Casus-Modificationen
Entstehung
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405. 1 dαςάο⁶*ε πκοε ν νεdm eic roοενεœrd ⁶ιισνο. Auch zäahle ich 4 124. dahin: 06& ri rou iAε Eurrfæ aiεrœν ⁵d, ich weiss nicht, dass irgend wo noch viele Güter ungetheilt liegen, lieber als mit attributiver Auffassung des Participiums: ich weiss nicht von vielen irgend wo ungetheilt liegenden Gütern ¹⁶); wie" 110. fart mdo iu αe, d i ναeO⁸ νέου⁵εeæ Huευ dn' λ‿οαν, richtig zu erklären ist: wir kennen die Zeichen, die vor Andern verborgen sind.

Während also der Sinn des Gesichtes überall sein Object in der vollen Abhängig- keitsform des Accusativs fordert, und den Gegenstand selbst mit der Modiſication sei- ner Erscheinung gern durch die participiale Verbindung in einen Moment zusammen- fasst: der Infinitiv des spätern Sprachgebrauchs und der meisten neuern Sprachen ist offenbar dem Nomen weniger inhärent als das Participium: Oiœσloras öro ist sprach- lich inniger gebunden als: er sah sie sterben; werden die Verba des Hörens überall, wo sie in Beziehung zu Personen treten, sei es dass der gehörte Laut unmit- telbar von diesen ausgeht, oder dass sie nur der Gegenstand einer vermittelten Kunde sind, mit dem Genitivus des Nomens und des dazu gehörenden Participiums verbun- den). Offenbar liegt diesem Unterschiede der Construction die Auffassung zu Grunde, dass die sichtbare Erscheinung viel weniger von ihrem Gegenstande abzulösen ist, als der von ihm ausgehende Ton oder das von ihm verbreitete Gerede: die Personal- Genitive bei den Verbis des Hörens sind ursprünglich immer Partitiv- oder richtiger Total-Genitive, was gerade bei Homer in vielen Fällen aufs deutlichste hervortritt: wir werden sie weiter unten bei den Genitiven der Participia näher ins Auge fassen.

An die Verba der sinnlichen Wahrnehmung schliesst sich nun zweitens eine Reihe von andern an, welche in den zu den Objecten im Accusativ hinzutretenden Par- ticipien die nähern Umstände unmittelbar zu sich heranzichen, unter welchen sie ihre Wirkung thun; so findet sich besonders häufig: iοαν( 329. râr& mειοον ππἀαος τε idin zd t uelatn u*ον 498. B 170. efoer greer' Oôrora Au uifre drdlærror érarta 198. 4 90. 328. 365. 356. 753. 795. 2 321. 7 186. K 31. 181. 4 198. M 121. 303. N 460. 0 153. 240. N 3. 372. T 4. 6 109. 300. 6 3. 151. 137.* 409. 452. 1 108. 5 5. 5. 402. 46. 145. 227. 364.). Als eine Eigenthümlichkeit dieses Gebrauches mag es Beachtung verdienen, dass von den 38 oben angeführten Stellen 18(13 in der llias, 5 in der Odyssee) übereinstimmend die Wortstellung aufweisen, dass das näher

¹*) Vielleicht hat der seltenere Gebrauch des 1 αναπι c. partic. einige ältere Erklärer veranlasst, das Tuer an dieser Stelle als syncopirten Aor. 2. für 70uαν, 10oue zu fassen(vgl. die Scholien); offenbar falsch; aber man wird auch in den unrichtigen Erklärungen der Alten immer die Spuren eines richtigen Sprachgefühls erkennen.

¹¹) Nur in einem Falle kommt dzofe mit dem Aecusativ des Participiums vor: H 129 rols»Pr d mraooονds d, Erro mσ‿ as dwoiu᷑, und in einem andern reuροοσωμ ττ. εε ναο ιm rHᷓnne rauεν 5y duα‿vorra. Darnach ist Krügers Bemerkung Di. 56, 7, 1. zu berichtigen.