Aufsatz 
Beobachtungen über den homerischen Sprachgebrauch : 4. Teil. Das Participium in seinen Casus-Modificationen
Entstehung
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prögnanter Bedeutung), und von adjectivischen und substantivischen Wenduugen, die verschiedeue Modiſicationen der oben geuannten Yerba enthalten: wie Zœνεᷣrν, dοeνανεονν, 6iεον œdn, perraion, qεrseda si, öros, ας,, drin, Gou, 250d s adl drνα*ᷣσααι dτιιασ tort, doiarn dalnero Boudu, und endlich die Conjunction aos, welche den accusativus cum inſinitivo bei Homer nach sich zichen, Doch wir därfen uns nicht durch ein näheres kingehen auf diese Construction, die eine besondere Untersuchung verdient, von unserer eigentlichen Aufgabe abzichen lassen, sondern wenden uns

2. zu der Betrachtung der casus obliqui der Participia in ihren objectiven Ver- hältnissen. Was zuerst den Accusativus hetrifft, so finden wir die Participia in diesem Casus, seinem weitreichenden Gebrauche gemäss, gar häufig in beiden homeri- schen Gedichten. Allein alle Fälle, die ich beobachtet habe, lassen sich unter zwei Gesichtspunkte fassen: entweder bildet das Participium im Accusativ in unmittelbarer Yereinigung mit seinem Nomen oder Pronomen das untrennbare Object eines VYerbums, so dass es zur Yollständigkeit des Gedankens unentbehrlich ist; oder es fügt dem an sich zwar vollständigen Objecte so bedeutsame Beziehungen und Nebenbestimmungen hinzu, dass es immer nur als eine weitere Ausführung, nicht als ein selbständiges Glied des Hauptgedankens erscheint. Einer freieren Ausbildung der Periode, so dass sie im Participial-Accusativ weitere Yerzweigungen aussendete, welche in der Prosa mit ⁶νσ und domee bis zum absoluten Gebrauch übergehen, begegnen wir im Homer noch nicht. In dem Bereich der ersteren ganz objectiven Anwendung nehmen die erste Stelle, entsprechend dem Gebrauch der spätern Prosa, die Yerba der Sinne und die ihnen verwandten ein. Bekanntlich ist unter diesen bei Homer»ocw die allgemeinste Bezeich- nung jeglicher Wahrnelumung, da erst mit dem Eintreten des bewussten Dualismus zwi- schen sinulicher und geistiger Auffassung aiaudrouat für das erstere in Gebrauch gekom- men, und jenes in das höhere Gebiet der geistigen Thätigkeit aufgerückt ist. An allen Stellen, Wwo roco durch ein zum Objects-Nomen hinzutretendes Participium die nähere Bestimmung des wahrgenommenen Gegenstandes empfängt( 22. 31. 201. 95. 712. 2 470. 4A 284. 521, 582. M 143. 336. 0 395. 423. 71 789. P 117. 486. 682. T 420. 701. 58. 258. 6 653. 5 163. 40. 296. 9 271. 375. 1 573.» 323. α 6. e 301. 1 553. 367. 233.) ist es der sinnliche Eindruck, der dadurch bezeichnet wird, doch so, dass eine in das Gemüth cindringende Wirkung, und in der Regel daher auch ein unmittelbarer Einfluss auf eine Handlung zugleich mit angedeutet wird. Die Vision des Theoklymenos(v 367): rofs&eνειιςσεε,& νοσνmυαηπν εμινμι εο⁶νμεᷣ ον, d εer ou ris irerqννο 0u6 dacatro darf nicht als eine Abweichung von der sinnlichen Bedeutung angesehen werden: denn dem Seher ist die innere Erscheinung ein leibhaftes Bild. Auch ist nach der Analogie der sämmtlichen obigen Beispiele an zwei Stellen, an denen auf den ersten Blick der Infinitiv mit roco verbunden zu sein scheinen könnte, doch ohne Zweifel das

Participium(0 4orra) unmittelbar zu demselben zu ziehen. E 391 ff. 6r νm&εeνκν πωeενν 2*