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ihr Infinitiv-Object in dem εrallœwrt vorausgenommen haben, eine ähnliche Wirkung nachklingt, wie bei den Ausdrücken: grcrevde qoεσ εαιμωυνν(⁵ 283.), oder ent qoot ie (6 219.) oder xrς‿αασντο dυ⁴(1 398.), und daher das Participium, das ohnehin mehr geneigt ist, sich der allgemeinen Riehtung des Gedankens, als dem grammatischen Gesetze zu accommodiren, den von jenem Sinne geforderten Dativ angenommen hat. Wir werden später Gelegenheit haben, auch in anderem Zusammenhang diese Unabhän- gigkeit der Participien von ihren Umgebungen, die allmählich sich bis zu dem absoluten Gebrauch gewisser Casus ausgebildet hat, zu beobachten. Von der andern Seite bedarf es kaum einer ausdrücklichen Erwähnung, dass die Regel, von welcher sich das zuletzt besprochene Beispiel in ungewöhnlicher Weise emancipirt hat, in zahlreichen andern Fällen auch schon bei Homer ihre Anwendung ſindet, die nämlich: dass in der Con- struction des accusativus cum infinitivo jede Prädicatsbestimmung des Subjects, und also auch das Participium, sich im Aceusativus diesem anschliesst. Die Fälle kommen, wie gesagt, oft genug vor, um den Sprachgebrauch als einen völlig recipirten anzuerkennen;: doch möge die Bemerkung, welche eigentlich einem andern Kreise der Beobachtung angehört, schon hier ihre Stelle finden: dass im Vergleich zu dem Umfange dieser Con- struction in attischer Prosa ihr Bereich in den homerischen Gedichten sowohl an Zalul der Fälle, wie in der Weise der Anwendung doch noch ziemlich beschränkt zu nennen jst. Von solchen Fällen, wo sich mit dem Accusativ-Subject der Infinitiven, sei dieses, wie gewöhnlich, bestimmt ausgedrückt, oder, wie nicht selten in allgemeinen Sätzen, aus dem Zusammenhang zu ergänzenb), Participia verbinden, zähle ich in der Hias 89, in der Odyssee 77 Beispiele. Die Ausdrücke aber, von denen die später nach allen Seiten hin ausgebildete Structur des accusativus cum infinitivo in beiden Gedichten abhängig vorkommt, sind nicht sehr zahlreich: von verbis sentiendi am häufigsten ν und 0lO71, dagegen dxοον das in der Regel sein Object durch Participia erweitert, nur einmal(Z 386), womit noch zu vergleichen ist die Stelle X 47. 0„do πν ⁷⁶⁶νννmqmcQσq‧ επλον αἀdνπσαυros, dròoOεrτα rοαοσsε μεεμνέε ε vοᷣντ idασ t. ferner Enouaxt und solma; von verbis dicendi im eigentlichen Sinne nur qui und qduat an zahlreichen Stellen und dνννέμιν 517.1); wozu dann noch eine bedeutende Zahl von Verbis kommt, die einen Antrieb und eine Veran- lassung in verschiedenen Graden und Weisen bedeuten, wie xe*³εενυ, εμινοα, ατννε, droνe, 2rorOενυ, 2† imu, diu, oinut, Eveu, Sodulout, d⁵ιυν, iαοeο⁸⁶αν, eu*†ονμση, dο⁴⁶ονμαιι, εd⁴ον Su von göttlicher Zulassung oder Veranstaltung, einmal auch ooerr( 513.), und ꝙw⁵ und»εεμεςαετοαα0m entgegengesetzten Sinne. Ausserdem siud es aber nur eine Reihe von impersonalen Verben, wie kouis, enfous, o½ dei(nur I 337.), 2iαoto, Cori, oun dort(in
*) vgl. B 234. ol*A⁴ν Ʒoενμεν dρν 2dvre uννν vaoνμ υ dEuνν 2) Wo edret“ einen Infinitiv zu sich nimmt, steht es mit dem Dativ und in der Bedeutung antreiben, gebieten, vgl. Z 114. 0 57. 7 427. ahnlich dyvενανωω mit Dativ und Innitiv 42 145. und* 350.


