Aufsatz 
Beobachtungen über den homerischen Sprachgebrauch : 4. Teil. Das Participium in seinen Casus-Modificationen
Entstehung
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vorkommenden Participia beziehen, einen Begriff von dem grossen Umfang ihrer Ver- wendung und von der Mannichfaltigkeit ihrer Einwirkung im Anschluss an die Subjecte der Perioden. Wir haben aber über dieses ganze vielumfassende Capitel im Allgemei- nen nur auf die Bemerkung des 2. Theiles S. 7 zurückzuweisen: dass wir auf diesem Gebiete bereits in der homerischen Poesie den vollen Reichthum der griechischen Sprache entfaltet und jedem Bedürfniss des Gedankens mit ceiner Freiheit und Feinheit angepasst ſinden, die in keiner Bezichung dem gebildetsten Ausdruck der attischen Prosa nach- steht. Im Besonderen aber fallen die meisten Bemerkungen, welche im dritten Theile vom Standpunkte des verschiedenen Temporalgebrauches aus zu machen waren, zugleich in das Gebiet des participialen Nominativs, da das meiste hierher Gehörige in diesem Casus vorkommt.

Kaum dürfen wir auch dem Nominativ des Participiums als eigenthümlich eine gram- matische Erscheinung zuweisen, welche bekanntlich von weiterem Umfange ist und sich keineswegs auf den homerischen Sprachgebrauch beschränkt: diejenige, wo das seinen Theilen vorausgehende Ganze diesem im Nomin. dual. oder plur. statt des geläuſigen partitiven Genitivs vorangestellt wird!). Doch verdient es überhaupt für die Beur- theilung dieses Sprachgebrauchs, und besonders so weit er den Homer betrifft, Beach- tung, dass bei diesem die meisten Fälle jenen an sich schon auffallenden Nominativ des Ganzen mit einem Participium in Verbindung setzen, welches dadurch fast als abso- lutes erscheint. Wir finden diese Construction dreimal in der Ilias und dreimal in der Odyssee:

1. F 210. 211. rd⁴eromν αινιν erααs dsloexer sdοεαms νus,

d ⁴ρασ ν οω̈μι ⁵έόααιο⁴εεοοσ ε Odosus

2. K 224. Guν τε νν εςοςμςνμω ε τ ο Toν εννπσεν

3. M 400. 10 iaꝝ œl Teuzoos dulor dr n b r 10 SeSArxet

4.- 95. 96. 1 6ꝓ τ ανμαα μ 5 εν ε⁴ααε εεόe ⁶mρο

Toos, 5 d αάꝓνέκν αασe en oucros 5. τ 230. 231. ½ oi oνσαεοαειντιειςο έιν ⁴ε νειοτ mμeνοιν, æd dο ν εέπςυενιmκειααdς πασαπασαοι επιοεσοσmντ 6. 483. 484. π τ τAνμ τεςα ο υων ναάασεκνεε³ i, iuεε αχ mᷣυa*do s aοννεꝙεε τοο ErGεꝓνι υνινεέν Indem wir uns hier darauf beschränken, auf die Verwandtschaft dieser Fälle auf-

merksam zu machen, von denen 1, 2 und dem absoluten Gebrauch des Participiums

¹) Ein charakteristisches Beispiet dafür ist das bekannte 2 73. of ε ϑ οσπ⁴σσιι⁴οι Aει 00 0ℳ, ν er9» indrt*. r. 1. Wozu Nitzsch zu vergleichen ist und über ähnliche Fälle bei Späteren Matthiâ§. 319.