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b) Ostern 1910: 1. Die Eigenart des von der Gleichung 2 x2— 3 x y— 2 y²— 2 x+ 14 y — 12= 0 dargestellten Kegelschnittes zu ermitteln und durch Zeichnung zu bestätigen. 2. Einer gegebenen geraden Walze(r, h) einen geraden Kegel von möglichst kleinem Inhalt umzuschreiben. 3. Eine auf dem Soracteberge(= 420 177 8,7“¹) angestellte Be- obachtung ergibt, daß an einem Tage die Höhe der Sonne um 6 Uhr Abends gleich 2⅛ ihrer Deklination ist. Wie groß war an demselben Tage die Höhe der Sonne in dem Augenblick, wo sie über dem genau südlich gelegenen Kapitol von Rom stand? 4. Welches ist die Gleichung der Tangente der Kurve y= X4— 12 x+ 42 2— 71 x+ 215, die mit der Abscissenachse einen Winkel von 450 bildet?
Außerdem wurden 3 Sonderaufgaben behandelt. Physik a) Michaelis 1909: Die Beschleunigung am Aquator durch die Schwerkraft ist gleich g Meter. Wie lang ist dort das einfache Sekundenpendel, und wie groß würde seine Schwingungszeit sein, wenn die Erde sich nicht drehte? Als bekannt sind noch anzu- nehmen die Umdrehungszeit der Erde und der Erdradius.
b) Ostern 1910: Ein Draht von l Meter Länge ist um einen seiner Endpunkte frei drehbar und trägt am anderen Ende ein Gewicht von p Kilogramm. Wenn er unter einem ge- wissen Winkel gegen die senkrechte Richtung geneigt ist, erteilt man dem Gewicht einen solchen Stoß, daß es einen Kreis beschreibt. Es ergibt sich dann, daß die Spannung des Drahtes d Kilogramm beträgt. Wie groß ist der erwähnte Neigungswinkel, und in welcher Zeit vollendet das Gewicht einen Umlauf?
D. Mitteilungen über den technischen Unterricht.
a) Wahlfreies Linearzeichnen. 1. I und OII, 2 Stunden in zwei getrennten einstündigen Kursen d und S. a) Spezielle darstellende Geometrie, Schattenlehre und Perspektive, 9) Die Elemente der malerischen Perspektive und Schattenkonstruktion; projektivisches und perspek- tivisches Darstellen von Geräten, Gebäuden und Gebäudeteilen, von einfachen statischen Kon- struktionen, einfachen Maschinen und Maschinenteilen; Terrainaufnahmen. 2. UII und O III, 2 Stunden. Maßstabzeichnen; geometrisches Darstellen einfacher Körper und Geräte in verschiedenen Ansichten mit Schnitten und Abwicklungen.
Es nahmen teil an dem Unterricht la) im S. 9, im W. 8 Schüler; an dem Unterricht 19) im S. 6. im W. 4 Schüler; an dem Unterricht 2) im S. 14, im W. 12 Schüler.
In Summa: im S. 29, im W. 24.
b) Gesang.
Chor I. 3 Stunden, davon 1 für den Gesamtchor, l für Sopran und Alt, 1 für Tenor und Baß. Schüler der—IV. Der Septimenakkord und seine Umkehrungen. Einführung in die Molltonarten. Vierstimmige Chöre und Lieder.
Chor II.(Quintaner.) 2 Stunden, davon eine kombiniert. Die D-, A-, B- und Es-dur-Tonleiter. Der Dreiklang und seine Umkehrungen. Choräle. Ein- und zweistimmige Volks- und Vaterlandslieder.
VI O und VI M. 2 Stunden. Kenntnis der Noten und der Intervalle. Die C-, G- und F-dur-Tonleiter. Choral- melodien und einstimmige Kinder- und Volkslieder.
Die Vorschüler lernen nur nach dem Gehör einige leichte Choräle und Kinderlieder.
c) Turnen. Die Anstalt besuchten(mit Ausschluß der Vorschulklassen) im Sommer 649, im Winter 648 Schüler. Von diesen waren befreit:
Vom Turnunterricht Von einzelnen Ubungs- überhaupt arten Aus gesundheitlichen Gründen....... im S. 50; im W. 43 im S. 1; im W.— Aus anderen Gründen...............„ 56;„ 47„—.,„— Zusammen... im S. 106; im W. 90 im S. 1; im W.— Also von der Gesamtzahl der Schüler..[im S. 16,3%; imW. 13,9% im S8.—; im W.—


