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meiſter und Rath der Stadt, worin etliche Tonnen Goldes
und Herrn des Rathes gefordert wurden, und verlangte auch im Auftrage ſeines Herrn den Obriſten zu ſprechen. Da aber der Obriſt damals krank am Fieber darnieder lag, ſo ließ er durch ſeinen Obriſtlieutenant Albrecht von Roſenberg nebſt Dr. Zimmern und Anderen, welche vom Rathe dazu verordnet wurden, dem Trompeter anzeigen, die Fürſten hätten wider Kriegsbrauch und Recht, ohne Abſagebrief die Stadt überfallen und beſchoſſen; darum wolle man Nichts mit ihnen zu ſchaffen haben. Geld könnten ſie keins haben, aber Pulver genug. Darum ſolle ſich der Trompeter flugs trollen, die Schriften wieder mit⸗ nehmen und nie wiederkommen. Wenn die Fürſten Etwas mit ihm zu reden hätten, ſo ſollten ſie ſelbſt kommen.*) Am 25. Juli begannen die Fürſten, da ſie eingeſehen hatten, daß ihr Geſchütz an den Wällen und Mauern gar keinen erheblichen Schaden angerichtet, viel weniger einé Breſche gemacht hatten, der Stadt ſich mehr zu nähern. Zunächſt rückte auf der rechten Seite des Maines Kurfürſt Moritz näher an das Eſchenheimer Thor und richtete ſein Geſchütz auf die Mauern und den Wall daſelbſt. Ambach geſteht ein, daß ſie auch Etwas zerſchoſſen worden ſeien, fügt aber bei, es habe ſie Nichts genützt. Doch ſchweigt er von den Ereigniſſen des 26. Juli und berichtet wieder von dem 27., es hätten an dieſem Tage alle Bürger, Bauern, Landsknechte, Pfaffen und Juden an dem Eſchenheimer Thor frohnen und die Mauern beſchütten müſſen. Ver⸗ gleicht man damit eine Rachricht bei Neuhauß S. 197, daß am 26. die Beſatzung aus dem Markgräflichen Lager größ⸗ tentheils über den Main gegangen ſei, natürlich um den
*) So erzählt Ambach ad. 24. Juli.


