Aufsatz 
Ueber das Verhalten gewisser Salze mit organischen Säuren zu Kupferoxydsalzen / von W. Casselmann
Entstehung
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nicht auf einem sittlichen Grunde beruht; b. Wie verschieden auch die Gedanken und Gefühle der Schüler einer Anstalt beim Beginn eines neuen Schuljahres sein mögen, so müssen sie doch alle in einem gemeinsamen Punkte zusammentreffen. 2) Inwiefern ist der Krieg an und für sich gräuel- haft? 3) Worauf gründet sich die Anhänglich- keit an unseren Geburtsort? 4) Ein unnütz Leben ist ein früher Tod.(Klassenarbeit.) 5) Brief an einen Freund, der nach Amerika auswandern will. 6) Alles in der Welt lässt sich ertragen, Nur nicht eine Reihe von guten Tagen. 7) Was soll uns die Schule Bleibendes in's Leben mitgeben? (Abiturientenarbeit, später auch von der Klasse gefertigt.) 8) Die Frauencharaktere in Schiller's Wilhelm Tell. 9) Hat der Deutsche ein Recht auf seinen Namen stolz zu sein? 10) Warum war die Verbannung aus dem Vaterland bei den Griechen und Römern eine viel härtere Strafe, als sie jetzt ist? 11) Darstellung des Gangs der Handlung in Schiller's Maria Stuart. 12) Wes- halb man in der Jugend so viele Freunde hat oder zu haben glaubt. 13) Dem Unglück ist die Hoffnung beigegeben, Furcht soll das Haupt des Glücklichen umschweben. 14) Warum sehnen wir uns nach dem Frühling mehr, als nach irgend einer andern Jahreszeit?(Klassenarbeit). 15) Wa- rum soll man die Gelegenheit zur Ausbildung eiuer Kunst nicht versäumen? 16) Gehorche gern, denn es geziemt dem Manne, auch willig das Beschwerliche zu thun.(Abiturientenarbeit.) Ebenau. Lateinische Sprache. 3 St. wöchentl.

Gelesen wurde im Sommer Lioii hist. Lib. XXVII. cap. 36 45, im Wintersemester cap. 45 bis zu Ende; ferner lib. XXVIII. cap. 1 15. Privatlectüre im Winter I. Caes. de bello Gall. lib. VI. Aus der Grammatik wurden die wich- tigsten syntactischen Regeln wiederholt. Wöchentl. Exercitia in je einer Stunde für l u. Iy getrennt nach Süpfle's Aufgaben für die Oberklassen der Gymnasien und nach Dictaten. Im Sommer Hillebrand und Schmitthenner; im Winter Bellinger.

Französische Sprache. 4 St. wöchentl.

In dem Manuel de la littérature française von Plötz wurden gelesen Stücke von Corneille, Pascal, Bossuet, Lafontaine, Labruyère, Voltaire, Lamar- tine, Delavigne, P. L. Courier. In der Gramma-

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tik von Plötz II. Cursus wurden die Lectionen von 58 78 durchgenommen. Zu Exercitien wur- den Fränkel's Anthologie benutzt. Unverzagt. Englische Sprache. 2 St. wöchentl.

Shakespeare's Macbeth gelesen und erklärt,

Exercitien nach Dictaten. Sprechübungen. Ebenau. Religion. 2 St. wöchentl.

a. Protestanten: Die Unterscheidungslehre der christlichen Hauptconfessionen. Einleitung in die h. Schrift. Dietz.

b. Katholiken: Rechtfertigung der allgemeinen Lehren des christlichen Glaubens von Gott, von der Schöpfung, von dem Menschen gegenuber dem Widerspruch von Seiten der Wissenschaft; Wahrheit und Göttlichkeit des Christenthums.

Caplan Tripp. Geschichte. 3 St. wöchentl.

I Wiederholung der Geschichte des Mittel- alters; Geschichte Europas vom Beginn der Re- formation bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts.

Hildenbrand.

' Geschichte Europas in der zweiten Halfte des 17. und im 18. Jahrhundert bis zur franzoô- sichen Revolution; die Ursachen und der Beginn der Revolution bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts.

Hildenbrand. Mathematik. 5 St. wöchentl.

1* Im Sommer: Coordinatengeometrie; die Lehre von den Kegelschnitten. Im Winter wurde in 2 St. wöchentl. die Lehre von den Kegelschnitten beendigt, in 3 Stunden die Theorie der höheren Gleichungen durchgenommen.

1 5 St. wöchentl. Im Sommer: Differen- tialrechnung und deren Anwendung bei ana- lytischen und geometrischen Untersuchungen.

Im Winter: Integralrechnung 2 St. Her- leitung und Einübung der einfacheren Integral- formeln; Rectification und Quadratur, Complana- tion und Cubatur räumlicher Gebilde. Integration von Differentialgleichungen erster Ordnung.

Theorie der Reihen 2 St. Die arithmeti- schen und geometrischen Reihen und deren Anwen- dung in der Zins-, Renten- u. Versicherungsrechnung. Die Lehre von der Convergenz unendlicher Reihen. Eine Stunde wöchentlich wurde zur Repetition und zum Lösen von Aufgaben aus verschiedenen Theilen der Mathematik benutzt. Unverzagt.