In der Grammatik wurden die Lectionen 29 bis 59 von Plötz Schulgrammatik II. Cursus durchgenommen; die deutschen Stücke wurden zum Theil schriftlich übersetzt. Conrector Un- verzagt 2 St. wöchentl.— Lectüre und Erklärung einer grossen Anzahl ausgewählter Lesestücke aus allen Abschnitten des französischen Lese- buchs von Lüdecking II. Theil. Gecdichte. 2 St. wöchentl. Ebenau.
Englische Sprache 2 St. wöchentl.
Der grösste Theil der prosaischen Lesestücke, sowie alle Gedichte aus Lüdecking's englischem Lesebuch I. Theil wurdo gelesen und erklärt. Daran knüpften sich kleine Sprechübungen und Reproductionen. Ebenau.
Religion 2 St. wöchentl.
a. Evangelische Schüler von II und III’'combi-
niert Kirchengeschichte bis zu Bonifacius VIII. Kirchenrath Dietz.
b. Katholische Schüler von II und III combi- niert. Die Lehre von der göttlichen Offenbarung; Geschichte derselben bis zur Gründung der Kirche.
Kaplan Tripp. Geschichte 3 St. wöchenil.
Nach Weber's Lehrbuch. Im Sommer griechische Geschichte bis zum peloponnesich. Krieg incl.; im Winter. Vollendung der griechischen Geschichte; sodann römische Geschichte. Im Sommer Hille- brand und Schulz; im Winter Bellinger.
Geographie 1 sSt. wöchentl.
Im Sommer: mathematische Geographie nebst einer Uebersicht der fünf Weltmeere und ihrer Theile; im Winter: allgemeine Uebersicht über
die fünf Erdtheile; specieller die Flusssysteme Europas unter Berücksichtigung der Oberfläche des Erdtheils. Im Sommer Hildenbrand; im Winter Bellinger.
Arithmetik 2 St. wöchentl.
Die Proportionenlehre, Auflösung der quadra- tischen und cubischen Gleichungen, die Combi- natorik. Beständige Einübung der vorgetragenen Lehren an sehr zahlreichen Beispielen. Greiss.
Geometrie 3 St. wöchentl.
Goniometrie; ebene Trigonometrie. Von Neu- jahr an: Wiederholung des Vorhergehenden. Po- lygonometrie, sphärische Trigonometrie. Häufige Anwendung Im Sommer Lade; später 2 St. wöchentlich Unverzagt bis Neujahr 1865; von
daan 3 St. wöchentlich Henrich.
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Darstellende Geometrie 2 St. wöchentl. Die Projectionen der begrenzten flachen- und körperlichen Figuren. Hildenbrand. Naturgeschichte 2 St. wöchentl. Krystallographie im Sommer; im Winter Peet. sächlich zur Berechnung von Körpern mit An- wendung der sphärischen Trigonometrie verwendet. Lade— Henrich. Physik 2 St. wöchentl, 18 Inductionselectricität,
Berührungselectricität, Thermoelectricität, atmosphärische Electricität. Akustil. Greiss.
Mechanik 2 St. wöchentl.
Nach einer kurzen allgemeinen Einleitung die Statik der festen Körper bis zur Lehre von der Pendelbewegung. Greiss.
Chemie 4 St vöchentl.
Stöchiometrie mit Uebungen im Berechnen stö- chiometrischer Aufgaben. Electrochemie. Sodann die speciellere Chemic der Amphigene(Sauer- stoff. Schwefel, Selen und Tellur), der Halogene (Chlor, Brom, Jod, Fluor, Cyan, Eerrocyan, Fer- ridcyan und Rhodan) und des Phosphors nach des Lehrers Leitfaden Curs. II. Casselmann.
Technologie, theoretische. 2 St. wöchentl com- biniert mit Cl. I. Casselmann. Freies Zeichnen(faculativ) 3 St. wöchentl. Combiniert mit Cl. I. de Laspée. Gesang. 1 St. wöchentl. Schirg.
Klasse I.
Ordinarius von Oberprima: Greiss, von Unter- prima: Casselmann.
Deutsche Sprache. 3 St. wöchentl. Gelesen wurde im Sommer Schillers Wilhelm Tell, im Winter dessen Maria Stuart. 1 Stunde wöchentl. Deutsche Literaturgeschichte 2 St. Die ältere Zeit bis auf Opitz in kürzerem Ueber- blick; von Opitz bis zum Schluss des achtzehnten Jahrhunderts die wichtigsten Erscheinungen aus- führlicher nach Weber:s Grundriss der Geschichte der deutschen Literatur; damit verbunden wurde die Lectüre und Besprechung der schönsten Stücke aus Weber's Lesebuch zur Geschichte der deutschen Literatur alter und neuer Zeit. Declamationsübungen; deutsche Aufsätze. Themata zu den deutschen Arbeiten: 1) a. Es gibt kein äusseres Zeichen der Höflichkeit, das


