Aufsatz 
Ueber das Verhalten gewisser Salze mit organischen Säuren zu Kupferoxydsalzen / von W. Casselmann
Entstehung
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von Plötz Schulgr. II. Theil, wurden durchge- gangen die deutschen Uebungsstücke mündlich und schriftlich ins Französische übersetzt; jede Woche ein Exercitium corrigiert. Im Winter wur- den noch die ersten und einige ausgewählte Le- sestücke aus Lüdecking's franz. Lesebuch II. Theil gelesen und erklärt. Ebenau.

Englische Sprache 3 St. wöchentl.

Plate's erster Cursus wurde ganz durchge- nommen; alle englischen Uebungen wurden münd- lich und alle deutschen Uebungen schriftlich übersetzt und ausserdem alle Vocabeln memoriert.

Prof. Greiss.

Religion 2 St. wöchentl. a. Protestanten(combiniert mit Klasse II) Kirchenrath Dietz. b. Katholiken(combiniert mit Klasse II) Kaplan Tripp.

Geschichte 3 St. wöchentl. Im Sommer: Das Mittelalter bis zur Zeit Karls des Gr. nach Weber's Weltgeschichte. Hillebrand; dann Prof. Schulz. Im Winter: Fortsetzung der Geschichte des Mittelalters bis§ 263 des Lehrbuchs. Bellinger.

Arithmetik 3 St. wöchentl.

Die Anfangsgründe der Algebra und die Glei- chungen vom ersten Grade; als Wiederholung des bei der Aufnahme in die Austalt vorausgesetzten Pensums. Im Sommer Lade. Von Herbst bis Neujahr 1865 2 St. wöchentl. Greiss. Auf- lösung algebraischer Gleichungen des ersten Gra- des mit einer und mehreren Unbekannten. Ein Theil der Lehre von den Potenzen. Seit Neu-

Jahr 1865 4 St. wöchentl. Henrieh Potenzen, Wurzelgrössen, Auszichung der Quadratwurzel, Logarithmen, arithmetische Reihen, geometrische Reihen. Gleichungen mit mehreren Unbékannten. Quadratische Gleichungen.

Geometrie 3 St. wöchentl.

Stereometrie(nach Wittsteins Stereometrie) 1 Stunde wöchentlich Repetition wichtiger Ab- schnitte der Planimetrie Flächenberechung der Vielecke, Aenhlichkeit der Dreiecke und Vielecke Sätze über den Kreis. Anfangs Lade, dann Henrich.

Darstellende Geometrie 2 St. wöchentl.

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Die Anfaugsgründe der darstellenden Geometrie, die Projectionen eines Puncts; die der Geraden, die Construction ihrer Spuren und Neigungswin- kel; Spuren- und Neigungswinkel einer Ebene, so wie Aufgaben über die Lage eines Puncts, einer Geraden und einer Ebene gegeneinander. Collaborator Dr. Hildenbrand.

Naturgeschichte 2 St. vöchentl.

Botanik. Im Sommer Lade. Physik 2 St. wöchentl.

Die Lehre vor den allgemeinen Eigenschaften der Körper; die Lehre von den besonderen Eigen- schaften in den verschiedenen Aggregatzuständen; die Lehre vom Magnetismus und die Lehre von der Reibungselectricität. Greiss.

Chemie 4 St. wöchentl.

Die ersten Anfangsgründe der Chemie nach Casselmann's Lehrbuch. Cursus I. Prof. Dr. Casselmann.

Freies Zeichnen 2 St. wöchentl.

Ornamentenzeichnen nach Vorlagen und nach Gyps meist in vergrössertem Maasstabe. Vor- übungen im Situationszeichnen Zeichenlehrer de Laspée.

Gesang 1 St. wöchentl.

Elementarlehrer Schirg.

Klasse II.

Ordinarius: Bellinger. Deutsche Sprache 3 St. wöchentl.

Lesen und Erklären Schiller'scher Gedichte, Declamationsübungen. Im Sommer wurden 4, im Wintersemester 6 Aufsätze geschrieben. Im Som- mer Hillebrand und Schulz; im Winter Bellinger.

Lateinische Sprache 3 St. wöchnntl.

Uebersetzt und erklärt wurden im Sommer die 8 ersten Kapitel der Rede Ciceros pro Sulla; die übrigen Kapitel im Wintersemester. Ausserdem wurde als Privatlectüre Caesar de bello Gallic⸗ Lib. III im Wintersemester schriftlieh dbersetzt Aus der Grammatik die Lehre von den Zeiten, und der Folge der Zeiten, die Lehre von den Modis. Wöchentliche Exercitien wie in Kl. III zur Einübung der syntactischen Regeln. Im Sommer Hillebrand und 8 chmitthenner; im Winter Bellinger.

Französische Sprache 4 St. wöchentl.

Hillebrand; im Wintersemester