Aufsatz 
Le Siége de Barbastre und die Bearbeitung von Adenet le Roi / keller
Entstehung
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Darauf antwortet Guielin mit den stolzen Worten: Sire, dist Guielin, vos parlés en pardon Poi conoissiés ancor lou riche duce Bovon; Oue s'il avoit.C. file ceans en vos prison, Ne rendoit il por aus certes une maisson.

Die schönsten Scenen sind die des Anfangs.

Die Beschreibung des Festes, an welchem Aimeri seinen Enkeln den Ritterschlag geben will, ist ein Bild in frischen Farben von Meisterhand ausgeführt. Die Zusammen- kunft der beiden Liebenden ist reizend geschildert. Von der Schilderung der Belagerung sagt Paulin Paris(Histoire littéraire XX 707) mit Recht:

La description des horreurs d'un long siége est pleine d'énergie.

Mit welchem Talente schildert der alte Dichter das fröhliche Treiben der Damen und Ritter, die keine Ahnung von dem Gewitter haben, das am Horizonte heraufzieht. Wie prächtig versteht er den Contrast zwischen der ahnungslosen Freude und den kom- menden blutigen Kämpfen hervorzuheben, wenn er den Hinweis auf die drohenden Gefahren in drei aufeinanderfolgenden Tiraden am Schlusse wiederholt. Bei Adenet ist von diesem Contraste nichts zu finden.

Im Siége de Barbastre hat eine Tirade oft denselben Inhalt wie die vorhergehende, nur treten einige neue Details hinzu. Dieses Verfahren, das für die Schilderung der De- tails so viele Vortheile bot, und wodurch das Ganze so sehr an Lebendigkeit gewann, ist von Adenet nicht eingeschlagen worden. Bei ihm schreitet die Handlung mit jeder neuen Tirade fort, ohne dass der Inhalt der vorhergehenden in der folgenden Tirade wieder zu- sammengefasst wurde.

Als vor Narbonne Hermengart mit ihren Damen von den Sarazenen überrascht wird, sagt Adenet einfach, dass die Damen darob sehr erschrocken waren, aber er beschreibt diesen Schrecken keineswegs.

Welche Anschaulichkeit dagegen in dem Bilde, das der alte Autor uns von dem Entsetzen der Damen und der Flucht der Hermengart giebt:

Dame Hermengars sS'an va do pavillon fuiant Et porte antre ses bras son bliaut secorand. Eis vos au chief do pont XIIII. Nubiant, Par les bras Panmenerent laidement trainant. Mais la gentis contesse se va halt escriant: Aymeris, secor moi, por deu lou roialment! Guillaumes, sire file! ja vous par ain ge tant é! Anquenuit me randront au tref a d'aimirant Et feront de mon cors trestot a lor talant. Reprovier en aura li pere et li enfent,

Et j'en serai honie(fe 111a)

Der alte Dichter giebt uns die Details mit epischer Breite. Man betrachte die beiden ersten Tiraden, in denen das Leben am Hofe Aimeri' in so frischen Farben ge- schildert wird. Die Ritter treten in den Saal und reihen sich um die Tische. Wir ge-