Aufsatz 
Le Siége de Barbastre und die Bearbeitung von Adenet le Roi / keller
Entstehung
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Wie schon oben gesagt, Adenet hat sich im Ganzen sklavisch an das Original

gehalten, das er oft wörtlich nachamt: fo 126 a des Originals heisst es bei der Beschreibung der Reize der sarazenischen

Prinzessin: Se vooies ma dame, son vis et son fagon, Et ses iolz et sa bouche et son petit menton, Ses mameletes dures, con ce fust I. bouton! Un petit li soslievent son hermin pelicon. Si tres gentis pucelle ne vit hongues nus hon!

Adenet hat fo 198 a: Ma dame est fleur de lis et rose de saison, Tex a gais et rians de couleur de faucon, Et bouchele vermeille et fourcelé menton, Mameletes duretes a souz son peligon Qui J. poi li souslievent son vermeil siglaton.

Vergleiche ferner fo 183 b, fo 185 a, fo 191 a, fo 192 a, 1° 195 b etc. des Originals mit den entsprechenden Stellen bei Adenet.

Die Analyse von Beuves de Commarchis zu geben, ist somit überflüssig; ich will nur die Abweichungen Adenet's vom Originalé anführen:

Im Originale will Aimeri, als er Sohn und Enkel von den Sarazenen gefangen sieht, in einem Augenblick der Schwäche Narbonne übergeben, um sie zu retten. Her- mengart hingegen ist dargestellt wie eine jener altgermanischen Frauen, die, ihre fliehenden Männer beschämend, sich heldenmüthig von der Höhe der Wagenburgen vertheidigen und einer schimpflichen Knechtschaft ihren und ihrer Kinder Tod vorziehen.

En la pius grande presse fait de son destrier coing,

Tint Joiouse lespee ens en son destre poing

Pour ferir Sarrazins nel couvint aler loing.

Tel coup donne I. paien que del bras le fait moing,

Si en refiert un autre qui ru nes de Garsoing,

Cui siet de la Arrabe, sur l'aigue de Marsoing.

En la terre ai esté, pour ce le vous tesmoing. Wenn auch Michel(Théätre français au moyfen dge, p. 160) sagt, Adenet habe zur Zeit des Kreuzzuges von 1248 eine Reise nach dem Orient gemacht, so frage ich, ob der Dichter damals auch schon alt genug zu einem solchen Unternehmen gewesen, da nach den über sein Alter gemachten Feststellungen er erst acht Jahre alt sein konnte. Und was den Kreuzzug von 1270 betrifft, so glaubt P. Paris in der Histoire littéraire de la France(tome XX p. 680) nicht einmal, dass Gui de Dampierre, ebensowenig also Adenet daran Theil genommen, wenn er auch die Reisen in Italien und Sicilien zugiebt. Und lässt hn auch van Hasselt in seiner Einleitung zum Cléomades mit Gui de Dampierre den Kreuzzug Ludwig des Heiligen mitmachen, so weiss er doch nicht zu sagen, ob Adenet die afrikanische Küste betreten habe, oder nicht:Adenès eut-il meme le priwilége de descendre avec son maitre sur la côte d'Afrigue? Ou resta-t-il dans l'un des navires qui se tinrent à Pancre sur la rade de Tunis, avec les maison de la reine

de Navarre, de la comtesse d'Artois et la femme de Philippe de France? Aucun document nous ren- 1

seigne ce suget. 2*