Aufsatz 
Le Siége de Barbastre und die Bearbeitung von Adenet le Roi / keller
Entstehung
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Viert por roi Libanor que ge vos al doné, Je vos feroie ancui mener a grant vité, Ardoir ou esillier ou noyer en.I. gué.(f' 124)

Auch Bovon tadelt Gerart, sich solcher Gefahr ausgesetzt zu haben und wirft ihm endlich vor, er habe die Jungfrau feige im Stiche gelassen. Gerart weist empört die Anklage zurück und erbittert den Vater der Art, dass dieser einen Stock ergreift, den Sohn zu schlagen.

Die trostlose Malatrie sendet Malaquin heimlich nach Barbastre, Gerart einzuladen, mit fünf Rittern zu ihrem Zelte zu kommen.

Renalt, Jofroi, Hunalt und Savari begleiten Gerart; Guielin hingegen will sich mit zehn andern Rittern in einem nahen Gehölze verbergen, um bei einem Ueberfalle dem Bruder zur Seite zu stehen. Mit grosser Vorsicht verlassen sie Barbastre, damit Bovon ihren Abzug nicht gewahre.

Die Ritter werden von den Damen sehr freundlich empfangen, und Gerart will die Prinzessin gleich mit sich führen. Doch diese verschiebt den Aufbruch bis zum folgenden Tage.

Mittlerweile macht Corsolt die Runde, findet die Franzosen im Gehölze und wird handgemein mit ihnen. Gerart hört den Waffenlärm und eilt den Freunden zu Hülfe. Aber auch das Lager der Sarazenen wird alarmirt; Libanor rückt mit 20,000 Mann gegen die Franzosen. Diese wären verloren, wenn der Herr sich ihrer nicht erbarmte.

Bovon hat einen prophetischen Traum. Durch ihn seiner Söhne wegen in Unruhe versetzt, lässt er Gautier kommen, der ihm den Weggang derselben meldet. Rasch eilt er zum Kampfplatz; es gelingt ihm, die kleine Schar zu befreien und mit Malatrie nach Barbastre zurückzubringen. Nur Guielin wird von den Sarazenen zum Gefangenen gemacht. Der Emir verlangt als Lösegeld Guielin's die Uebergabe von Barbastre. Doch dieser entgegnet, Bovon würde für keinen seiner Söhne auch nur ein Haus herausgeben. Nun wird für den Gefangenen vor Barbastre ein Holzstoss errichtet. Als Gerart den Bruder auf dem Scheiterhaufen erblickt, nimmt er, um ihn zu retten, seine Zuflucht zu einer List. Mit einigen Rittern schleicht er sich durch ein Hinterpförtchen aus Barbastre. Sie führen ihre Rosse wie Saumthiere am Zügel, täuschen dadurch die Sarazenen, welche sie für Kaufleute halten, und retten Guielin.

Ungeachtet aller Vortheile, die sie über die Feinde davon tragen, wird die Lage der Franzosen doch von Tag zu Tag misslicher. Bovon entschliesst sich endlich, Boten an Louis und Aimeri zu senden. Diese gefährliche Mission übernimmt Clarion mit noch zwei Rittern. Sie schwärzen ihr Angesicht, werden für ächte Mauren gehalten und gelangen unbeschadet durch das feindliche Lager. Nach fünfzehn Tagen kommen sie vor Narbonne an, wo sie die übrigen Söhne Aimeri's schon versammelt finden, bereit gen Barbastre zu ziehen. Kaiser Ludwig stösst mit seinen Schaaren zu ihnen, worauf Barbastre entsetzt und der grösste Theil Spaniens erobert wird.

Nachdem Malatrie die Taufe empfangen, wird sie die Gattin Gerart's. Ein Theil der Franzosen lässt sich in den eroberten Provinzen nieder, die andern kehren mit dem

Kaiser in ihr Vaterland zurück. 2