Aufsatz 
Le Siége de Barbastre und die Bearbeitung von Adenet le Roi / keller
Entstehung
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A II. poins prist Péspiet, mervailles lou Dranla, Plus de LX. d8 du serpent en dona; 0 Amont parmi lou chief nient ne li greva. Li serpent li cort sus qui mengier lou cuidda, Ei cant li cuens lo voit, del dart gu'il paumoia Tres Par dedens la gole si li fert et lança Lou cuer qu'il out o ventre en.II. moitiés trancha. ILi serpens chal mort, et li cuens lou laissa.(ſ' 114b)

Bovon mit seinen Söhnen verlässt das Gefängniss, wührend Clarion sich aufmacht, die andern Ritter zu befreien. Amoravi(d. h. der Almoravide) begegnet jenen; ein Kampf entspinnt sich, an dem sich bald Clarion und die übrigen Franzosen betheiligen. Aber bei der grossen Ueberzahl der Feinde sinkt den Rittern der Muth. Clarion lacht ob ihrer Furcht und schlägt vor, sich auf den Hauptturm zurückzuziehen, die Leiber der gefallenen Türken aber mitzunehmen, um sich ihrer als Wurfgeschosse zu bedienen. Bei einem Aus- falle macht Bovon zehn edle Sarazenen zu Gefangenen, die das kleine Häuflein der Christen vermehren. Denn auf die Ermahnungen Clarion's hin erklären diese sich sngleich bereit, die Taufe zu empfangen. Zum Glück befindet sich unter den Franzosen ein Kaplan.

Bei dieser Gelegenheit wird Clarion mitgetauft. Die Franzosen, jetzt Herren des Schlosses, suchen allenthalben nach etwa verborgenen Ungläubigen. Sie finden auch gegen zwanzig arme Schwarze, die ebenfalls getauft werden und sich dann dem Häuflein der Franzosen anschliessen.

Corsolt de Tabarie eilt nach Narbonne, dem Emir den Verrath Clarions, den Tod seines Oheims Amoravi und die Besitznahme Barbastre's durch die Gefangenen zu verkünden. Darauf schicken die Sarazenen sich an, von Narbonne abzuziehen, um Barbastre zu be- lagern. Als sie sich dieser Stadt nähern, ziehen die Franzosen ihnen entgegen, und alsbald wird man handgemein. Gerart tödtet den Brunadas, Bovon Jonas, Guielin Mabin, Yofroi Golias. Clarion kämpft wüthend und schont seiner eignen Verwandten nicht:

Clarion les conduit, ans tel vasal ne wi, La lance sor lou fautre fiert L. Amoravi, Ses cosins fut germains, de sa tente nasqui.(f' 118)

Die Franzosen ziehen sich nach der Stadt zurück. Der Emir macht Mahomet bittere Vorwürfe, dass er ihn nicht besser unterstützt habe. Der Amustant aber will seine Tochter Malatrie von Cordova mit dem Heerbann kommen lassen.

Als die Boten in Cordova angekommen, erzählen sie der Malatrie alles, was sich zugetragen. Bei der Erzäâhlung der Thaten Gerart's verliebt sie sich in den jungen Helden. Sie gibt Befehl, ihre Leute zu sammeln und schifft sich nach Barbastre ein. Auf ihrem Schiffe, das vom Morien Clamart befehligt wird, befinden sich noch Mala- quin und sechzig Jungfrauen von hoher Herkunft, in deren lMitte Malatrie wie eine Rose unter Nesseln hervorleuchtet.