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Nach der von mir angenommenen Betonung der Joniker ist es erklärlich, daß sie
— BOV A
innerhalb desselben rhythmischen Ganzen sich vereinigt finden, ohne daß eine Verschiebung der Ikten an erkolgen hätte. Soph. El. 827 f. HA. ar(so cod., Dind. ed. V alαν α͗α) XO. αr, —
1 puers; v. 831 ff. HA. Ax.αομειας XO. ά HA. ei τν †£hόo εσς oiοεενιων νσαα. Soph. Od. R. 486 ff. réτοαμασιν ᷣσινàαμααισαν οεmν εννιιαον oν ouνπ πιασν.] το*όαό̈ A αeσχσςα sind Jonici a minore; unmittelbar folgen fallende Joniker ¹ τ Iolαιυmο vεέισαοει zεεαπιν oOd rd⁴οοσσνιςέν½ꝙQπαρα m[άιoOö:c⁸s Aανν 10. u. S. W. So betont auch Christ p. 507, der Choriamben annimmt; aber Verse, in
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welchen den vermeintlichen Choriamben Anakrusis vorausgeht, überzählige Silbe folgt, sind anders zu messen.
Ist der Jonicus a maiore zu lesen, so ist auch die Thatsache leicht zu ver- stehen, daß die erste Länge sich so viel häufiger aufgelöst findet als die zweite, die den Ton trägt und deshalb der Veränderung nicht oder möglichst wenig unterworfen sein darf. So ist es der Fall in Alc. fr. 48 B KPovidςα Sασααηο ενο Alæy und in Pind. Isth. VI, 1 Tlν τν πααοs, u⁴ναα OEic und in der Epode 14 Aazedαιμοοέον,, Ao Agurlας.*) Ganz gewöhnlich ist diese Auflösung in dem 7.—9. Hymnus des Synesius(Syn. episc. hymni metr. ed. Flach), z. B. Hym. VII 2 t Goi, Hdxνας, Aore, 3 76 ve*2νε εαας ςνp, in Hym. VIII 1. 2. 4. 5. 6. 7. 11. 12. 14. 15. 17. 18 u. s. w. In 155 Versen habe ich 83 mal die Auflösung gezählt. Auch die häufige Stellung unbetonter Partikeln(ũmσπα,&ri, c. E5, J⁴,*α, αeλ, ry, raãεν u. s. w.) in der ersten Silbe ist in dieser Poesie bezeichnend, die doch den Zeiten schon nahe steht, wo das quantitierende Prinzip in das accentuierende umschlug*). Terentianus Maurus, der Verfasser sehr sorgfältig gebauter Sotadeen, hat die erste Länge des ersten Fußzes 44 mal, die zweite nur einmal aufgelöst. Auf diese Vielge- staltigkeit hat auch Diomedes in seiner ars gram. III p. 505, 29 K hingewiesen: et huius metri primae gressionis prima regio multiformiter variatur. Die schon oben berührte Verkürzung der 1. Silbe ist nochmals hier zu erwähnen. So wird eben desselben Polyschematismus wegen von Christ p. 474 im eupolideischen Metrum der Hauptiktus auf eine der folgenden Längen geworfen. In dem bei Charisius p. 288 erhaltenen aus fallenden Jonikern und ihrer Anaklasis bestehenden Liede des Laevius Venus amoris altrix findet sich fünfmal die zweite Länge des Jonicus aufgelöst: sefrenum hrlärulaſ—expavida graſvis— ferſra asperaque falmultas potuſi dominio ſelgo] accipere suſperbo, während die Auflösung der ersten Länge dort nicht vorkommt. Aber die äußere Form des Gedichtes läuft, wie Bücheler bemerkt hat, auf eine Spielerei hinaus, da demselben vom Verfasser die Gestalt eines Flügels gegeben wurde. Es ist daher sehr wohl möglich, daß dieser kindische Schematismus auch in
der flügelähnlich verlaufenden Form des metrischen Fußes ausgedrückt werden sollte.
— Vᷣs 8½
*) Ein großer Teil der Ode läßt jonische(statt glykoneische) Messung zu; so würde sich auch der von Schmidt Pind. Leben und Dichtung p. 382 hervorgehobene für Pindar ungewöhnlich häufige thetische Schluß der Verse erklären: es ist die Anaklasis. Doch hängt diese Frage mit der Auffassung der anakrusischen Logaöden zusammen, auf die ich hier nicht näher eingehen kann.
*) Es sei hier eine Bemerkung bezüglich des Wechsels des diεερο ⁴ανασαε⁴μενον mit dem reinen jonischen Dimeter anzufügen gestattet. Chr. a. a. O. p. 496 sagt, daß jenes bei Anakreon nur selten durch einen reinen Dimeter unterbrochen worden sei und daß die jüngeren Dichter, z. B. Synesius, dasselbe Verhältnis eingehalten hätten. Für den in Betracht kommenden l. und 2. Hymnus des Synesius trifft dies nicht zu. Hymn. I 5 xεμ⁴ᷣε ⁴νυιραον, 6. 8. 12. 16. 17. 26. 27. 34. 45. 49. 51. 52. 56. 58. 63. 64. 65. 68. 69. 70. 79. 80. 88. 94. 96. 97. 99. 102. 108. 110. 112. 113. 114. 116. 123. 125. 127. 130. Hymn. II 1. 13. 15. 25. 28. 29. 30. 33. 39. 42. 47. 49. 51. 54. 55. 61. 62. 64. 65. 73. 78. 81. 85. 88. 90. 91 sind reine jonische Dimeter, 65 unter 225 Versen.


