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Die weiteren Angaben des Marius Victorinus geben nur geringe Belehrung. So führt die I 18 ausgeführte Lehre von der Epiploke zur Spielerei mit der bekannten horazischen Ode im jonischen Maß III 12 Miserarum est etc. Victorinus ändert: quam mis. und gewinnt Choriamben; er liest: o quam mis. und hat Joniei a maiore, zu geschweigen von den durch et o qduam mis. gewonnenen Antispasten. Sieht man aber auf das allein Maßgebende, den Bau des Systems selbst, so könnte auch bei Vorsetzung von quam von choriambischer Messung keine Rede sein. Denn abgesehen von dem zweifelhaften hyperkatalektischen Schluß würden die Choriamben fast stets mitten im Wort endigen: Quam miserafrum est neque amofri dare luſdum etc. So hat aber Horaz choriambische Verse niemals gebaut, sondern mit Ausnahme der logaödischen Clausula nach jedem Fubze Wortschlußz eintreten lassen, vgl. I 11. 18 u. IV 10. Dazu ist das Ethos des jonischen Rhythmus von dem des Choriambus durch- aus verschieden. Zum Beweise ihrer Verwandtschaft werden sie jedoch in den Lehrbüchern, wie bei Christ p. 485, so nebeneinander gestellt, daß zur Gleichsetzung der Ikten der Choriamb auf der Schluß- länge betont wird. Oed. R. 486 ff. sind Joniker und Choriamben, wie Christ es glaubt, vereinigt. Warum hat er denn hier nicht die letzteren auf der vierten Silbe betont? Es war eben unmöglich! Ebenso unmöglich ist auch die Gleichstellung der Ikten beim Bacchius und Antibacchius in der gewöhn- lichsten worm dieser Füße, die Mar. Vict. p. 41, 4 allein erwähnt:„—
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ohne daß an der Verwandtschaft derselben gezweifelt werden könnte.
Die Heranziehung der Bacchien ist überhaupt für die Joniker lehrreich. Jonischer und bacchiischer Rhythmus siad sich nahe verwandt; der Jonicus hieß früher Sαrνos. Deshalb singt, Pseudolus in Plaut. Pseud. 1272 f. in Bacchien: Set pöstquam exurréxi, med érant ut sältem. Ad hünc me modum illi intuli satis facéte, und fährt dann fort: némpe ex disciplina, quippe qui probe ionica égo perdidici. Der dem Jonicus a maiore analog gebaute fünfzeitige Palimbacchius, der nach Dionys. Hal. und Ter. Maur. in älterer Zeit den Namen Bacchius führte, hat ebenso wie jener den
Hauptiktus auf der zweiten Lünge„8; der jetzt Bacchius genannte Fuß entspricht
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dem Jonicus a minore Arist. Ran. 324 f. werden Jonici a minore von Bacchien
v umschlossen: ILarzn rOAvOε ν 8%αις έννμυααͥ‚εε̈ᷣ να ν] Tae Iaæge; Aesch. Prom. 128 folgt dem Antibacchius fallendes jonisches Maß undty o] S Sse Tr³‿ςᷣ π αεᷣ εε. So steht auch der Choriamb bisweilen statt eines Creticus. Der Palimbacchius kann hier auf den dritten, der Bacchius auf den zweiten Päon zurückgeführt werden:=lE;.-(Heph. p. 197 W). Der bei
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Dionys. Hal. de compos. verb. c. XVII als molossisch überlieferte Vers Q Zn νος Qᷣ☚αᷣ᷑ͥ Andα αναμαᷣεσσα
wird passend mit dem palimbacchiischen in dem-
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gο‿⁹ꝙQ⏑q selben Kapitel verglichen: 2ol, Dolße, Mopsoα e σeωααιιαμεν. 1..) 4 4———— 8——O—O
Es existiert noch eine, soweit ich sehe, nirgends erwähnte Stelle der Alten, welche die von mir behauptete Gliederung der Chronoi podikoi der Joniker mitteilt. Es ist dies Augustinus de mus. II 6(Migne, Patrol. Lat. XXXII p. 1106): cuius(des Jonicus a maiore) aut prior pars habeat duo tempora in una longa, posterior quattuor in longa et duabus brevi- bus, aut prior quattuor in duabus longis, posterior in duabus brevibus duo. Khnliches vorher vom Jonicus a minore.
*) Das Fragment Terpanders 1 B Zes πνπιν αρ˙, mπντν ασmρ᷑, Ze, Goοl οσσνσν τα TaA Oν G&ϑeνςm, das von Roßbach als gedehnte Trochäen, von Bergk als trochaei semanti und σmOσινσεw ueigovg, von Caesar als gedehnte Jamben aufgefaßt wird, kann auch als molossische Dimeter mit jedesmaliger Katalexe gelesen werden:— 3„ aAs damit zu ver- gleichende akatalektische Dimeter führe ich die Verse aus der Parodos von Eur. Jon. 141 ff. an: Q IIaο IIMεαα ν, 8&αέον ενυα ν εiνις ꝗ Arous α.— 2 etc.


