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Der Jonicus a maiore mit aufgelöster erster Lünge besteht ihm aus Anapäst und Pyrrhichius, mit auf- gelöster zweiter aus einer Lünge und vier Kürzen. Hephästion hat in seinem ganzen Lehrbuch auf rhythmische Einteilung keinerlei Rücksicht genommen; er sieht nur auf die Ausfüllung des metrischen Schemas durch Silben; vergl. p. 12 W àx τ0 h G sloνν oi π6:.
In dem Scholium A zu Hephästion c. 3 p. 126 sq. findet man eine horigtitenne der Ableitung der Joniker aus dem Cboriamb oder vielmehr der Verwandtschaft beider in den Worten: Ey T³αο αμειτιο τ iG iνενονν ά εεεμονο, ẽᷣc 2αmνο ⁴ϑeνμν οωττπαχν AaAα⁵ραννοεεεννε, Tiνεᷣεαα τα Tounan T09 ιννν τάσ ri ds vrεςᷣασςα ⁵2άαιιιαα οιενπνι νεᷣεα το dmeι αἀ⁴αςαονοσ Gνιν. Wenn man aber unmittelbar darauf bei ihm liest, wie durch weiteren Abstrich einer Silbe vom Jonicus der Antispast entsteht, so ver- zichtet man darauf aus solchen Sätzen sich Aufklürung zu verschaffen. Überhaupt ist die ganze Lehre von der exιπιο, nach welcher durch Zusetzung oder Wegnahme von Silben ein Matz in das andere übergeht, eine Spielerei von Metrikern, die kaum noch ein Verständnis von der rhythmischen Grundlage ihrer Gνυπνεσςι συςν hatten.
In dem Scholium B zum 3. Kapitel p. 128 W heißt es: Kal 7³ο πνννρσεmοςσ,... 8.. T Gπτπ( ν(σwντπνεεέμεμννοοσ) ν νννιννκν mμe ε⁴σονυοσ(oοιεκε²)q.. 6 d Gꝓπτέεαεοοσ ε&ᷣÆeπσν.. T r OG0Tl0, 1 1Oννανν r⁴μσο εέεεονο Ebenso äußerlich, wie der in der Nähe stehende Satz, daßz man den Tribrachys habe, wenn man dem Pyrrhichius eine kurze Silbe anschließze! Hiernach bestimmt sich auch der Wert des Scholiums B p. 134 sq. l⁴ααιαιο— ναχνα☚εενοο und der Bemerkung des Tricha rEO O roν ανι eεlεοονοο p. 290 W 6— oνα τνεες, die ich des ähnlichen Inhalts wegen auszu- schreiben unterlasse.
Dies die direkten Angaben über die Messung der Joniker bei Hephästion und seinen Erklärern und Epitomatoren. Es kommt aber Folgendes hinzu: Im 11. Kapitel des Enchiridiums bezeichnet er die Verse der Sappho(fr. 52 bei Bergk P. I. gr. III“, dem ich hier und weiterhin in der Schreibung des Dialektes folge,
QeEôve ⁴ σσρόννα αν HIaοαεs, ce ds
vunree, ꝗ ‧ Xer“ G9a.. 70 N vU 2ꝙ τ500. als jonische Tetrameter. Wie hat sich hierbei Hephästion die Iktenverhältnisse des Jonicus a maiore gedacht? Er hat doch jonische Verse recitiert und recitieren hören. ISt es denkbar, daß er betont hat, wenn er annimmt, daß für diesen Fuß der 2. Päon e 6„—8 n5 en als Ersatz eingetreten sei? Denn daß dies geschehen dürfe, sagt er ausdrücklich in demselben Kapitel p. 37 W. Ebensowenig konnte er in
T9ιρσομεεεορι οι˙—⁷1ιμ Arν⁴εσοσ αυαια. Alc. fr. 38 Bgk.
der ersten Silbe des Verses den Hauptton geben; er hat trotzdem das Ganze als jonischen Trimeter bezeichnet und demnach für den Jonicus a maiore den stärkeren Iktus auf der zweiten Länge voraus-
— ½⏑ ε⏑ in déwwe udy und in
gesetzt. Dieser Thatsache wird von ihrer Bedeutung nicht das mindeste entzogen, wenn man jene Sapphischen Verse als anakrusische logaödische Tetrapodieen, aber mit genau denselben Ikten mißt„ COoeeA e Aber Sappho 54, 3 B αν τ‿εςοεν eεsᷣ uνμαν μeα mund die
beiden vorhergehenden Verse, die an erster Stelle die Länge tragen, haben wie Alc. 38 wirklich jonisches Maß. Christ, der Choriamben mißt, muß ebenfalls die zweite Länge betonen. So findet sich auch Verkürzung der 1. Länge im jonischen Maß Sappho 78, 1 2d rs*††‿⁴νσ zẽꝝ̈α, ⁸S6 8’ g⁴ταιι †ςαoνð öfters im Drama: Oed. R. 885 Qirαs ³⁴†ρꝓντο, O50E(Antistr. v. 900 050˙ Ss T5r ASaAlεσ*, ebendas. 587 zlrd vν ελισπ 11079,(Antistr. v. 902 ei ui), ebendas. 896 rl Jer s Togs uery(Antistr. v. 910 29ec), Eur. Hippol. 534 EHPOG 6 QAlde rals(Antistr. 544 Svαπσοωπσ). Auch das Scholium A zum 3. Kapitel p. 125 W handelt von der wirklichen oder vermeintlichen Verwandt-


