4— schlechte die Ditrochäen und Diiamben gehören, so stehen die Joniker ν ϑνπαιαασς̈ τeντ. Zerfällt nun nach Aristoxenus ein und dasselbe Takt-Megethos in ungleiche Taktteile, so sind diese sowohl durch ihre Zahl als auch durch ibre Größe, oder nur durch eins von beiden ungleich. Zu welcher dieser Arten die Joniker gehören, ist aus den vorhandenen Resten der Rbythmik nicht zu ersehen. Westphal rechnet dieselben zu demjenigen Takt-Megethos, dessen Teile sich nur durch ihre Größe(—— gegen d unterscheiden. Derselbe giebt aber an einem andern Orte(gr. Rhythm. p. 202) selbst zu, daß diese kleineren Bestandteile größerer Takte selbst wieder in der Skala der Megethe als ⸗ες anerkannt sein müssen. Der Pyrrhichius kann nach Aristoxenus als ut†* εsοςα ϑσσ◻σαo für fortlaufende Rhythmopöie nicht Takt sein. Auch der Spoudeus ist als selbstündiger Fuß nicht in Gebrauch gewesen: beide sind überhaupt nicht eigentlich rhythmische Füßze. Die Einteilung Westphals entbehrt demnach der Wahr- scheinlichkeit. Die Zerlegung des Jonicus a maiore in eine Lunge und einen Daktylus, die des Jonicus a minore in einen Anapäst und eine Länge derart, daß letztere in beiden Fällen der Taktteil eines rode rerodonuos ist, aber in thesi steht, beseitigt diese Schwierigkeit. So würde auch die dem genus duplex beigelegte Dreiteiligkeit— auch jeder tripodische Takt hat drei Semeia— besser gewahrt, bleiben, als wenn Arsis und Thesis je in zwei Teile zerfallen; vergl. Caesar, Gründzüge der gr. Rhythmik p. 177 ff.
Aristides Quintilianus(bei Caesar, Grundzüge p. 51 f., vergl. p. 146 ff.) rechnet die Joniker als tSdonuon zu den gemischten Rhythmen. Es ist ihm dies eine Mittelklasse zwischen den einfachen und den zusammengesetzten Füßen. Wührend die einfachen(àoοπιην ετ) nicht wieder in Füße, sondern unmittelbar in Taktglieder zerfallen, muß ein ι συσπνν'ετο in mehrere Füße zerlegt werden. Gemischte Rhythmen aber sind ihm solche, die bald in Zeiten, bald wieder in Rhythmen, d. h. nach Größe oder Ordnung der Glieder verschiedene Arten von Fützen sich auflösen lassen(ulανυοο àε oi or? ty ie Tνονε, rorèd ele uSuode d³νααάεεεμνο). Der Jonicus a maiore ist ihm also bald unmittelbar in 76„οα, d. h. in rhythmische Taktglieder zerfallend, die im Verhältnis von 2:4 6 O) oder 4:2( 0) zu einander stehen könnten, bald aus Rhythmen bestehend: G³υνεεεοοσ κχἀνι σ.. Da Aristides später die Joniker zum εeνοο αἀχzνrner rechnet, so kann er mit diesen Rhythmen nur den Spondeus und den Pyrrhichius, ungleiche Füßze des gleichen Geschlechtes, gemeint haben. Man sicht, wie oberfläüchlich diese Auffassung ist: Aristides benennt nach der Gliederung der einzelnen Teile das Ganze. Es kann keine Rede davon sein, die Joniker zum daktylischen Ge- schlechte zu rechnen. Die Sache ist ihm selbst nicht klar. Denn später, wo er abermals auf die gemischten Füßze zurückkommt(bei Caesar a. a. O. p. 55), bemerkt er bei den dipodisch zu messenden sechszeitigen Rhythmen ausdrücklich, welche Silben zur Arsis und welche zur Thesis gehören, von den Jonikern aber ist keine Rede. Da zudem Aristides auch den Choriamb als Syzygie dem genus par zuteilt und aus Trochäus und Jambus bestehen läßt(bei Caesar a. a. O. p. 55 dασνρνοο 2ασσ Aανκνεον τ‿ον αeα mτρο⁵α⁴ο, lνerα εν roo*αoν σες ετα dιον deασςσνς), so ist er für die rhythmische Auffassung dieser Füße ohne Bedeutung.
Hephästion sagt im 3. Kapitel seines Enchiridiums bei Aufzählung der ες ννο (Westphal, Scriptores metrici graeci I, 13): εν νο αemφ να ϑυ àν ⁶ Lνν dnr 8Adτταονο und z ϑο urσν ν(½ς ᷣ Ʒυο Sα.φεαν, Tevονκνος αἀꝛe εέιεοοσ Daß er damit lediglich die Aufeinanderfolge langer und kurzer Silben bezeichnet und nichts über die Gliederung des Taktes sagt, gebt daraus hervor, daß er gleich darauf den Choriamb mit alleiniger Berücksichtigung des Prosodischen éx uaroς α ν ρασννν α ανmς entstanden sein lüßt und ebenso bei den übrigen Füßen verführt. Auch im 11. und 12. Kapitel spricht er nur von den in der Lexis zum Ausdruck kommenden Variationen der Joniker. Diese sind keineswegs nach einheitlicher Auffassung bezeichnet.


