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Aufgaben nach Bardey. Geometrie 3 St. Im Sommer: Stereometrie, zweiter Teil. Im Winter: Weiterführung der Trigonometrie mit ihren Anwendungen. Monatlich eine häusliche Arbeit zur
Korrektur durch den Lehrer. Weber I. 9. Physik. 3 St. Im Sommer: Lehre von der Wärme. Im Winter: Galvanismus, Akustik.(Krebs, Grundriß der Physik.) Berger I.
70. Chemie. 2 St. Sommer: Krystallographie und einige wichtige Kapitel aus der allgemeinen Mineralogie. Winter: Einführung in die Chemie nach Arendtscher Methode. Richters. 17. Zeichnen. 2 St. a) Freihandzeichnen: Das vegetabilische Ornament. b) Darstellende Geometrie: 1. Semester: Projektion des Punktes, der Linie und Fläche in drei Ebenen; Drehungen dieser Gebilde. 2. Semester: Kurvenlehre. Knörk.
6) Handels-Obersekunda(H. II. 1).
Ordinarius: Oberlehrer Dr. Schneider.
I. Deutsch. 3 St. Schillers»Maria Stuart«, Goethes»Götz von Berlichingen«, Lessings »Minna von Barnhelm« und Shakespeares»Macbeth« in der Bearbeitung von Schiller gelesen und erklärt. Gedichte Schillers, Goethes und Uhlands erklärt und memoriert. Freie Vorträge.— Themata der Aufsdtze: 1. Früh übt sich, was ein Meister werden will. 2. Ein treuer Freund drei starke Brücken In Freud, in Leid und hinter'm Rücken. 3. Goethes»der Sänger« und Uhlands»des Sängers Fluch«, eine Vergleichung. 4. Wo rohe Kräfte sinnlos walten, Da kann sich kein Gebild gestalten. 5. Die Einheit in der Handlung des Nibelungenliedes. 6. Das Schiff auf dem Meere, ein Bild des menschlichen Lebens. 7. Der Glockenguß nach Schillers Lied von der Glocke. 8. Gôtz von Berlichingen, eine Charakterzeichnung. 9. Mac- beths Größe und Fall. 10. Die politische Gestaltung Deutschlands im 19. Jahrhundert. Marx.
2. Französisch. 6 St. Wiederholung und eingehende Behandlung der»Syntax und For- menlehre« nach der Grammaire française von Plötz. Wöchentlich abwechselnd Exerzitien und Extemporalien; Handelskorrespondenz und Sprechübungen nebst Erzählungen(kleinen Vorträgen). Lektüre: Voltaires Zaire im Sommer, und Barantes Histoire de Jeanne d'Arc im Winter.
Schneider.
5. Englisch. 5 St. Syntax nach Sonnenburg, II. Teil. Wöchentlich ein Extemporale oder Exerzitium; Handelskorrespondenz und Sprechübungen nebst Erzählungen(kleinen Vorträgen). Lektüre: W. Scott, Lady of the Lake im Sommer; im Winter: Prescott, History of Philip II of Spain. Vol. I. Schneider.
4. Geschichte. 2 St. Das Mittelalter. Die deutsche Geschichte eingehend. Französische und englische Geschichte im Überblick. Marx.
5. Geographie. 1 St. Mittel-Europa. Marx.
6. Volkswirtschaftslehre. 2 St. Die Urproduktion: im Sommer Landwirtschaft, im Winter Forstwesen, Jagd, Fischerei und Bergbau. Oelsner.
7. Chemie. 2 St. Sommer: Waren aus dem Pflanzen- und Tierreich. Winter: Einfüh- rung in die Chemie nach Arendtscher Methode. Richters.
S. Rechnen und Algebra. a) Rechnen 2 St. Rechenvorteile, Kontikorrente. b) Algebra 3 St. Repetition der Logarithmen, Progressionen, Zinseszins- und Rentenrechnung. Tilgungsplä s- paritäten. Monatlich eine häusliche oder Klassenarbeit zur Korrektur amch de denlenue 5
Knieß. 9. Handels- und Wechselrecht. 2 St.— Die Bestimmungen der deutschen Wechsel-
ordnung.(Borchardt, Wechselordnung.) Schlimba th


