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dieser Stücke lassen eine bis in die kleinsten Teile gehende Fältelung erkennen.
Das im engen Sernftale gelegene Elm ist heute als Ausgangspunkt vieler Bergtouren ein besuchter Ort. Es ist bekannt geworden durch den Bergsturz vom 11. Sept. 1881, bei dem 115 Personen umkamen und ein Teil des Dorfes vernichtet wurde. Heim hat ihn genau beschrieben. In kurzer Zusammenfassung heißt es da am Ende des Buches:„Zehn Millionen Kubikmeter Fels, 450 m hoch über ein fast 70% steiles Gehänge heruntergebrochen, 100 m die gegenüberliegenden Hânge hinaufgebrandet und dann um 250 abgelenkt, teilweise bis 1500 m weit fast horizontal hinausgefahren, dies alles in wahrscheinlich weniger als 2 Minuten vollbracht, ist die Massenwirkung des Bergsturzes von Elm. Die verwüstete Fläche nahm ca. 895 000 qm ein.“ Der durch den Sturz verursachte Luftdruck riß die Dächer der Hâuser weg und entführte zugleich mehrere Leute durch die Luft, um sie an der entgegenstehenden Bergwand unversehrt wieder abzusetzen. Sie entgingen hierdurch dem traurigen Schicksal der anderen.
Früh 3 Uhr wurde am letzten Exkursionstage bereits zum Aufstieg auf den Segnespaß geweckt. Wir gingen über das jetzt wieder mit Gras bedeckte Gebiet des Bergsturzes. Nur noch einzelne große Blöcke ragen daraus empor. Die romantische Tschingelschlucht wurde durchzogen, in der wir Leute trafen, die mit Schlitten Heu von den Matten holen wollten, und dann stiegen wir 5 Stunden auf steilem Saum- pfade im langsamen Bergschritt erst über Matten, dann über Geröll und Fels mit Lawinenresten, zuletzt über Schnee aufwärts bis zum Segnespaß, an dem ein Kreuz die Höhe — 2625 m— anzeigt. Eine Stunde Aufenthalt, dadurch entstanden, daß sich einige Herren verstiegen hatten und


