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von Elm liegt der Flysch. Beim Abstieg zum Rheinta sehen wir die Gesteinsmassen der Glarner Decke, immer in umgekehrter Lagerung, gegen S. O. in die Tiefe biegen und hier im Wurzelgebiet der großen Faltendecke ver- schwinden.“
Dldie einzelnen Gesteine lassen sich allenthalben leicht unterscheiden. Das jüngste, die weichen Tonschiefer des tertiären Flysch sind fast überall mit Matten oder Wald bedeckt. Sie führen gerade bei Elm das Alter bezeichnende Fischversteinerungen, während sie sonst fossilleer sind. Als nächst älteres Element der Ueberschiebungsdecke folgt der steilwandige graublaue bis schwarze Hoch- gebirgskalk des Jura, der stellenweise 500 m mächtig, stellenweise fast auf Null Meter reduziert ist. Das Aelteste, der Verrucano, ist meist ein fester braunroter Sandstein, gebildet aus Geröllen älterer Schichten. Scharf heben sich die drei so verschiedenen Gesteinsarten schon von weitem von einander ab. Infolge dessen sind die Glarner Berge ein geradezu klassisches Beispiel des alpinen Gebirgsbaus. Die Ansichtskarten z. B. der Tschingelhörner zeigen die Ueberschiebungsgrenzen deutlich. Nirgends trifft man die ältesten Schichten zu unterst, wie man erwarten sollte. Die Umkehr der Schichtenfolge läßt klar erkennen, daß wir es hier mit einer nach N. umgelegten Falte zu tun haben, von der aber nur noch der liegende Schenkel er- halten, der hangende der Erosion zum Opfer gefallen ist. Interessant ist es zu sehen, wie bei der Ueberschiebung der Hochgebirgskalk gewalzt und ausgequetscht ist, sodaß er z. B. im Sernftal bei Schwanden nur noch als eine wenige Dezimeter mächtige Bank zwischen Verrucano und Flysch liegt. Diese Stelle wurde natürlich besucht und nach Kräften Handstücke geschlagen. Die Dünnschliffe


