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wie es bei einer umgelegten Falte sein muß. Da auch die Unterlage der Klippenregion gut aufgeschlossen ist, so war vielfach Gelegenheit zum Klopfen, namentlich wurden in einem Tobel östlich des Roggenstockes Aptychenkalke untersucht, vorher ein Fundpunkt von Variolith. Vom Fuße des Roggenstockbandes aus konnten wir die Tektonik der umliegenden Berge studieren. Beim Weiter- marsch verweilten wir noch bei ebenfalls exotischen Diploporenkalken, die in einzelnen Blöcken dalagen, kurz, das so vielseitige Gebiet wurde gründlich abgegangen. Eine schnell gegründete botanische Sektion der Exkursions- teilnehmer kam nebenbei in der wunderbaren Pflanzenwelt der Matten und Tobel auch noch reichlich auf ihre Kosten und wir bedauerten vielfach, keinen gründlichen Kenner der alpinen Flora bei uns zu haben.
Südlich des Roggenstocks wurde die 1700 m hoiie Hessisbohlalm mit ihrer Kapelle erreicht. Prachtvoll war auch hier der Blick über das Muotatal hinweg auf die gegenüberliegenden Bergketten und ihre Gletscher, die im Neuschnee leuchteten. Von hier führte der Abstieg erst ohne Pfad durch die Almen, zuletzt eine schöne Chaussee abwärts wieder nach Schwyz, von wo uns die Bahn aus dem! so hochinteressanten Klippengebiet nach Amsteg an der Gotthardstraße brachte. Es sei hier noch hinzugefügt, daß die lberger sich von den Mythenklippen in ihrem Aufbau wesentlich unterscheiden. Sie gehören demnach verschiedenen Teildecken an. Andere exotische Klippen sind noch lStanserhorn, Buochserhorn und die Giswyler Stöcke an der Brünigstratßse.—
In Erstfeld, wo das alte von der Reuß ausgefüllte Becken des Urner Sees beginnt, wurde ein Zug überschlagen, um hier das Profil zu besichtigen, das an der Gotthard- straße die helvetischen Triasschichten, Rötidolomit und


