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abends mit der Bahn zurück nach Schwyz zum Nacht- quartier. Am J. August feiern die Schweizer ihr Bundes- fest. Es flammen dann beim Dunkelwerden allent— halben auf den Bergen Feuer auf. Hier bei Schwyz leuchtete auf der gewaltigen Zacke des großen Mythen ein mächtiges Feuerkreuz, das in der Dunkelheit der Nacht schließlich fast senkrecht über unseren Köpfen zu schweben schien. Der Wirt oben auf dem Cipfel des Berges erzahlte des anderen Tages, daß er weit über 100 Feuer in der klaren Nacht habe zählen können. Früh am Morgen des 2. August wurde aufgebrochen zum Aufstieg auf den großen Mythen. Nicht der sonst übliche Weg wurde ein-— geschlagen, der von O her aufführt, sondern ein steiler, direkter zu den Zwischenmythen, der Einsattlung zwischen beiden Gipfeln. Bei dem Kreuz, das hier oben auf der Matten steht, wurde Frühstücksrast gemacht, sodann an der rechts steil aufsteigenden Felswand nach Belemniten geklopft. Auf der Nordseite wurde die vor uns liegende noch über 500 m hohe Spitze umgangen, um zu der Holzegg zu gelangen, einem Wirtshaus, das am eigentlichen Fuß des Berges liegt. Hier beginnen die 49 Windungen, die im Zickzack in den Felsen gehauen auf den Gipfel führen. Bietet dieser Weg auch dem berggewohnten Alpenbewohner oder Hochtouristen keine Schwierigkeit, so kommt er doch dem an unsere bescheidenen Mittel- gebirgsverhältnisse gewohnten Wanderer etwas unbehag- lich vor, wenn er nicht schwindelfrei ist. Denn auf der einen Seite hat er stets den fast senkrecht erscheinenden Abhang, auf der andern die steile Felswand, an der nur ab und zu ein Drahtseil eine Handhabe bietet. Zuletzt noch ein schmaler Grad, den rechts und links ein Drahtseil einfaßt und eine Wegwindung, und der Gipfel war erreicht. Eine wundervolle Aussicht lohnte die Mühe des Weges.


