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den Bergwänden des prachtigen Quertals deutlich zu er- kennen. Talaufwärts vom Schillerstein wird unterhalb Seelisberg die Verwerfung deutlich, die durch Kieselkalk, Drusbergschichten und Schrattenkalk hindurch führt. Leicht läßt sich erkennen, wie beim Auftreten weicher Gesteine die Erosion stärker einsetzt. Auch die Uebereinstimmung auf beiden Seeufern ist klar bemerkbar. Schließlich erhebt sich zur Rechten der gewaltige Urirotstock mit seinen Gletschern und im Hintergrund erscheint quervorliegend der Bristenstock. Die tektonischen Verhältnisse am Uri- rotstock und Oberbauenstock konnten mehrere Tage später von der Klausenstraße aus bei sehr günstiger Beleuchtung beobachtet werden. Von Flüelen aus wurde bei anhaltendem trübem Wetter auf der Axenstraße nach N. zurück- marschiert, um das ausgezeichnete Profil hier in Augen- schein zu nehmen. Auf den Flysch bei Flüelen folgten die Kreideschichten der beiden Lappen der Axendecke. Am leichtesten kenntlich sind wieder der Schrattenkalk und der harte Neocomkieselkalk. Dicht vor Sisikon wurde die Orbitulinabank angeklopft und Orbitulinen gefunden. Nördlich Sisikon und der Tellskapelle erscheinen die Schichten der höheren„Bauen-Frohnalpstockdecke“, die sich nach N. bis Brunnen über die Axendecke hinüberschiebt. Auch hier wurden die Einzelheiten studiert: Valengien- schichten und Kieselkalk, die scharfe Knickung in den Drusbergschichten und im Schrattenkalk, der Kieselkalk- kern des Morschach-Seelisberg-Gewölbes, wieder Drusberg- schichten, unterer und oberer Schrattenkalk mit der Orbitulinenbank bei Brunnen, die auch hier wieder aus- gebeutet wurde. Ein Ueberblick über die Entstehung dieser Decken folgt später.
Nach einer Mittagspause in einem Hotel am See in Brunnen, dessen Wirt eine sehenswerte Fossilien- und


