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wärts, an denen dem Auge die prächtigen Farnzungen des Scolopendrium auffielen. Die Steilheit dieser Wände wird nur da unterbrochen und gewährt einem Vegetationsbande Raum, wo zwischen den genannten Kalken sich die weicheren Drusbergschichten einschalten. Oben wurde vom Hotel aus auf dem Felsenweg das Profil abgeschritten, — Gaultschichten, Seewer Kalk, oberer und unterer Schrattenkalk mit dazwischen liegenden Orbitulinamergeln — um die petrographischen Merkmale dieser Schichten kennen zu lernen. Namentlich die Schrattenkalke sind leicht an ihren eigenartigen Verwitterungserscheinungen zu erkennen. Ein tüchtiger Gewitterregen zwang uns an der Felsennase des Känzeli zur schnellen Umkehr, ehe der Weg ganz vollendet war. Nachher war noch kurz Gelegen- heit an der Straße vom Bürgenstockhotel nach Stansstad die dunkelgrünen eocänen Glaukonite mit Nummuliten und Pectenarten anzuklopfen. Der späte Abend veroinigte dann alle 12 Mitglieder der weiteren Wanderung im Hotel in Luzern, wo jeder mit den nôtigen Profilen etc. versehen wurde.
Am Morgen des l. August wurde der erste Dampfer zur Fahrt über den Vierwaldstätter See nach Flüelen be- stiegen. Vorbei am Bürgenstock und dem Rigi mit seinen Nagelfluhwänden und den aus dem See aufsteigenden Kalk- schichten der Hochfluh ging es, dann tauchten die Mythen hinter Brunnen auf. Auf dieser ersten Strecke wurde noch gefrühstückt; als aber bei Brunnen das letzte Ende des Sees, der Urner See erreicht wurde, da fing ein eifriges Studieren der mitgebrachten Profile an.¹) Trotz des etwas nebeligen und trüben Wetters waren die Strukturen an
¹) Sie entstammten dem„Führer der Exkursion der deutsch.
geol. Ges., Aug. 1907, verf. von C. Schmidt, Buxtorf& Preiswerk. Figur 28.


