Aufsatz 
Das mittelenglische Gedicht "Stans puer ad mensam" und sein Verhältnis zu ähnlichen Erzeugnissen des 15. Jahrhunderts
Entstehung
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Gower's, Occleve's ganz besonders aber mit denjenigen Lydgate's vertraut gemacht wurden. Stans puer ad mensam konnte ihnen somit nicht unbekannt bleiben, und jeder mußte dadurch veranlaßt werden, seinem erhabenen Meister in der Kunst des Versemachens nachzustreben und die von ihm empfangenen Belehrungen in der Poetik nicht nur in seiner Muttersprache sondern auch in der lateinischen und französischen anzuwenden. Wenn daher Furnivall sagt: (Bab. B. Einl. pag. 73)J am not prepared to contend that French and Latin are Early English, so glaube ich ganz bestimmt, daß eine große Anzahl der von ihm abgedruckten Ge- dichte nicht nur auf englischem Boden erwachsen, sondern daß auch der Ort ihrer Entstehung in der Schule Lydgate's zu suchen ist. Aus allen spricht die Sprache des 15. Jahrh., überall begegnen wir denselben Gedanken bei der gröbten Mannigfaltigkeit in der Form. Von weitoren lateinischen Bearbeitungen nenne ich nochut te geras ad mensam. Sie besteht aus 39 Versen mit leoninischen Reimen, die jedoch nicht streng durchgeführt sind, wie aus den Zeilen 3 ibi necesse 14 ſextat caveto 33 ddominus discipule 35 ſsufflare cibumque] 38 zu ersehen ist. Dagegen scheinen die Reime in den französischen Gedichten, so weit ich sie habe übersehen können, ziemlich korrekt zu sein. Auch von diesen habe ich zwei mitut te geras einerseits sowie andernseits mit H und den eng- lischen Versionen H C L O zur Vergleichung lerangezogen. Das erstere ist betitelt:La maniere de se contenir à table und besteht aus 84 Zeilen mit aufeinander folgenden Reimen, während es in einer anderen, meiner Ansicht nach späteren, Lesart in etwas veränderter Ge- stalt erscheint und den Titel führt:autres contenances de table. Das zweiteS'ensuivent les contenances de la table ist in umarmenden Reimen abgefaßt, zeigt im wesentlichen den- selben Inhalt und zühlt 142 Verse. Ich bezeichne es mit F II. das erstere mit F I, vers. a u- b,ut te geras aber mit A.

non lotis escam manibus non sumpseris un- enfant d'honneur, lave tes mains à ton lever, quam. A. 4. à ton disner. F. II, 9 u. 10 H 11 H CL O III, 1.

nec capiat sedein nisi quam vult qui regit siez toy, mengue sans contredit on lieu ton eden. 6. hoste te dit. F Ia 9 u. 10 seoir te peulz sans contredit au lieu l'oste se te dit. F Ib 11 u. 12 H 12 H CL 0 III, 3.

donec sint posita tibi fercula mandere vita. 9. enfant, se tu es bien scavant, ne mès pas ta main le premier au plat. F II, 45 u. 46[H 14] H CLELO III, 7.

in discum digiti tibi sunt*) unguesque assez souvent tes ongles roignes, la longuer politi. 12. fait venir les roignes. F Ia 3, 4 longs ongles

*) sunt für sint. font venir la roinge Ib] enfant soit de copper soingneux ses ongles, et oster l'ordure F II 5, 6[H 16 H CL O IVv, 1.

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