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„Mein gnäd'ger Fürst,*)
Ihr trugt, erwarbt, bewahrtet, gabt sie mir, Klar ist daher auch mein Besitz an ihr,
Den wider alle Welt nach vollen Rechten Mit nicht geringer Müh' ich will verfechten.“
Bei Samuel Daniel heisst es weiter(IV. Str. 91): „Wenn das so ist, sagte der König, so tue Gott seinen Willen. Aber du musst notwendigerweise mit deiner ganzen Macht darnach streben, gute Taten zu tun, die wohl beweisen können, dass unser Unrecht ein Recht ist. Lass eine gute Regierung den Fleck der schlechten Erlangung vollständig auslöschen, damit die Unzufriedenheit jeden Grund verliere, es anders zu wünschen, als es jetzt ist.“*) Während hiernach der Prinz den Flecken der schlechten Erlangung erst noch auszulöschen hat, haftet ihm in der Shakespearischen Darstellung bei seiner Thronbesteigung kein derartiger Makel mehr an. In direktem Gegensatz zu der Stelle bei Samuel Daniel sagt der König im Drama (II. IV. 2. T. IV. 5, 188 fl):
„Dir fällt sie heim nunmehr mit bessrer Ruh',***)
Mit bessrer Meinung besserer Bestät'gung,
Denn jeder Flecken der Erlangung geht
Mit mir ins Grab.“
*).... My gracious liege,
Vou won it, wore it, kept it, gave it me; Then plain and right must my possession be: Which l with more than with a common pain „Gainst all the world will rightfully maintain.
**) If So, God work his pleasure, said the king: Vet thou must needs contend with all thy might, Such evidence of virtuous deeds to bring, That well may prove our wrong to be our right. And let the goodness of the managing Rase out the blot of foul attaining quite; That discontent may all advantage miss, To wish it otherwise than now it is.
*rr) To thee it shall descend with better quiet, Better opinion, better confirmation; For all the soil of the achievement goes With me into the earth.


