Aufsatz 
Über das Apeiron Anaximanders
Entstehung
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Selbst« ¹) abgewiesen, heisst es weiter; Qs ol rorxon Ae*οαυνισmπσυο τεοι εαν ot. ud* Tdo e rotiguers, dv dl d beOeevo, ihv T916&t i dAdo, 6 omσ 9 Lr xuxygregoy, dεος Aen r6 εοοꝓν ra Jevrdcu vwvdrrn ea u‿νοꝓνπνντσνι πα⁴αλμό ◻πωινσοσν νν oi er ενο⁸σό ενοσσςσ dςα εναέάν τνινεννπσας Sx⁴ερερνις αν, οσσσʒ Araεᷣεμαασφσοσς eoνπ doo ky aor, odod afoty elr doeπανρ BLαoννλ ed Arεαemσκας æ ν ν μσσαο rdg nal uror erngivopge rdAuα. Also: bei den bisherigen Naturphilosophen steht entweder Ein Stoff an der Spitze der Entwicklung(Wasser, Feuer, Luft oder das Mittelwesen) und das Niele wird erst daraus abgeleitet,(oàνν πwενrse im Gegensatz zu den uarriörnras svoudaς] und zwar durch die qualitative Veränderung der Verdünnung und Verdichtung: oder das gegensätzliche Viele ist schon im Urstoff, wie bei Anaximander, Anaxagoras und Empedocles, und bedarf nur der Ausscheidung. Zeller ²) beshauptet, hier liege eine Ent- gegensetzung zwischen qualitativer Bestimmtheit des Urstoffs einerseits, und Mischung oder Qualitätslosigkeit andrerseits vor. Allein dies ist rein untergeschoben. Für den Begriff der Qualitätslosigkeit, der im zweiten Theil der Antithese enthalten sein soll, findet sich in des Aristoteles' Worten nicht die leiseste Andeutung; auf der anderen Seite sind Luft, Wasser, Feuer und uerasu allerdings qualitativ bestimmt, aber diese Eigenschaft ist hier nur für den Wissenden aus dem Namen zu schliessen, sie ist nicht einmal besonders genannt, ge- schweige denn, wie man es zur Bildung eines Gegensatzes fordern würde, besonders hervor- gehoben. Oftenbar steht doch die Anführung von Feuer, Luft, Wasser, uerakt ganz coordinirt mit der von Anaximander, Anaxagoras, Empedocles in der Antithese, d. h. es sollen damit nur die einzelnen Philosophien, welche der betreffenden Richtung angehören, ungegeben, nicht aber wieder ein Gegensatz zwischen ihnen eingeführt werden. Es könnten also auch für Feuer, Luft etc. ebensogut wie nachher die Namen der Philosophen Hera lit, Anaxi- menes etc. stehen, oder umgekehrt statt Anaximander, Anaxagoras, Empedocles eine kurze Bezeichiung ihrer Principien. Man muss also die Stelle vielmehr so fassen, wie es auch von vorn herein aàm natürlichsten erscheint, dass nur von einem einfachen Gegensatz die Rede ist, zwischen denen, die Einen einheitlichen Urgrund annehmen, und denen, die die Vielheit ursprünglich setzten. Die Philosophen des Eins, welche wir kennen, haben aber alle(em- pirisch zufällig) einen qualitativ bestimmten Stoff und haben auch alle Verdünnung und Verdichtung angenommen(denn auch dies Letztere scheint mir nicht begriffmissig noth- wendig mit der Annahune Eines Urstoffs verbunden zu sein), daher sind diese Bestimmungen zur Verdeutlichung gleich mit angegeben, denn es handelt sich bei dieser Aufzählung nicht um Erschöpfung der denkbaren Möglichkeiten, sondern um Classificirung der wirklich vor- handenen Philosophien. Es steht also auch hier wieder das Urwesen des Anaximander auf Einer Linie mit dem liνκα des Empedocles und Anaxagoras.

Ausserdem würde man doch den Philosophen, der den Zeller'schen qualitätslosen Ur- stoff angenommen hätte, unter der ersten Classe, mit Thales ete. aufgezählt zu finden er-

) Prantl, Aristot. Physik. gr. u. dtsch. S. 6. 5 dfhaaon Lalow Iuteme ib in ²) S. 166. 91 1 391 9 AlI e A 6 N