Aufsatz 
Die handschriftliche Überlieferung des Isokrates : II. Der Urbinas und seine Verwandtschaft / von H. Buermann
Entstehung
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mit 1A 66 mal, mit A 12 mal, mit O 3 mal und hat eigene Lesarten 11 mal. Das Resultat ist also genau dasselbe wie oben.

Corr. 4 stimmt im Philippos unter 76 Fällen 67 mal mit 1Ah0, 6 mal mit O gegen A£A (53. 11 63. 7 91. 4 93. 2 136. 5 138. 2); an drei Stellen liegen eigene Les- arten vor(11. 3 69.5 134. 5). Damit ist der Ursprung auch dieser Korrekturen aufser Frage gestellt; es hat als Vorlage ein(vollständiges) Exemplar des Zweiges von G gedient. Im Panegyrikos stimmen von 56 Korrekturen 37 mit 1A0, 15 mit 0, 2 mit A, 2 bieten Eigenes; m Panathenaikos stimmen gar 34 Korrekturen unter 37 mit 4l0, eine mit O, keine mit A, i2 bieten wieder Eigenes. Das Resultat kommt, wie man sieht, stets auf dasselbe hinaus und darf als gesichert betrachtet werden. Die beiden Stellen, an denen im Panathenaikos Eigenes geboten wird, sind 138 puxy Ppr. A0: zuxy T corr. 4 und 153 τεκ̈ T pr. A0: 1*ν röts P corr. 4. Beides ist falsch; da aber an der ersten Stelle ein Strich von mr. steht, muls ru³ schon eine ältere Variante der Vulgata gewesen sein.

Nicht vertreten sind die Korrekturen dieser Hand in der Rede ακα το eðvmνσνς; dies hat aber seinen Grund lediglich in der Beschaffenheit von F' pr. Es fehlte von erster Hand der Schlufs der Antidosis. Corr. 4 hat denselben am Rande nachgetragen und hatte offenbar die Absicht, auch den fehlenden Anfang der folgenden Rede in derselben Weise zu ergänzen. Am Rande war für eine solche Ergänzung kein Platz mehr vorhanden. Der Korrektor war in Ver- legenheit und legte deshalb vorläufig die ganze Rede zurück. Er hat das Versäumte später nicht nachgeholt. Ich hebe hervor, dafs der nachgetragene Schlufs der Antidosis nicht weniger als acht Berührungen mit O gegen A zeigt(321. 3 8 sq. 12 322. 4 bis 6 323. 4 5); das mag als Ergänzung zu den oben gegebenen Zahlen dienen. Bemerkenswert scheint aufser- dem, daſs der Korrektor manchmal, wenn auch nur vereinzelt, ursprüngliche Varianten nicht als solche giebt, sondern als Nachträge dem Text einfügt. Ein Beispiel dafür ist Areop. 20. 3 16 οαοπτπἀνσα mmττπιαοσα⁴τ v, 1Q mτιαασαωπταέατιι μασ§⁶oνμαordτωmpr., 1⁶π ττςσ. x⁴ νο⁸. νᷣmνονπσασιι corr. 4. Eigentümlich sind dieser Hand aufserdem einige Lesarten, die sich sonst nur in der Wiederholung der betreffenden Stücke in der Antidosis erhalten haben. So Frieden 44. 3 eνισαιοωα pr. A II: αομςε I' in mg. add. 4, ⁴eνοραραοωυα αεουmυμμέμνα A Oa und 46. 4 απέν pr. AI: dονoò« P in mg. add. 4, νπαέα ιι ονσ α, dνα‿νν d 08o Aa pr.(νν eras.), æνπιν ⁷6ν Dionysius. Man darf daraus wohl schliefsen, dafs in der Vorlage die betreffenden Stücke mit der Antidosis kollationiert waren.

Für corr. 3 wirft der Philippos am wenigsten ab. Vgl. 17. 2 11 GK", I pr.(1⁴νGσ⁹⁷ C65rο 3, r11Gαακνρντια A0 96. 1 A%(= A10, 1⁄( pr.) 142. 7 lley(= A0, 8 6εν pr.). Im Panegyrikos findet sich einiges mehr. Es stimmen hier mit 40 die Korrekturen 6. 5 add. x*G 8. 2 aνπα(schon von mr. steht zweimal s. v.) 83. 9 add. 7 (= AO, während A α%o bieten) 99. 11 sq. dεέιιεεμμκ und dýᷣ˙νεενν̈s 106. 4 add. der 133. 4 ειαι 142. 9 dro 142. 10 add. 160. 6 Sεερμααέν. Nur mit O(aber auch mit A) stimmt 57. 8 deειοοταmς. Eigene Lesarten sind 103. 6 n1siεm 105. 2 delινυν νμμέεμνοι(dsιννιν πmννων) 108. 7 7() 126. 4 5ovrανα. Das reichste Material bietet aber wieder der Panathenaikos. Corr. 3 stimmt hier wenn ich wie sonst von den blofsen Accentkorrekturen absehe und aufserdem fünf Stellen aufser Betracht lasse, an denen corr. 3 nur eine von corr. 1⁰ oder corr. 2 in Übereinstimmung