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brochen und wieder aufgenommen wurde. Wahrscheinlich wurden aufserdem die fehlenden Accente in einem besonderen Turnus nachgetragen, so würden sich wenigstens am einfachsten fol. 293* die schwarzen Accente neben den blassen Korrekturen erklären. Die Spiritus sind ihrer Form nach im allgemeinen natürlich rund; der Korrektor hat aber stellenweise, namentlich wo die Nachtragungen besonders zahlreich waren, vermutlich um im Stil der Handschrift zu pleiben, auch die eckige Form angewandt. Diese eckigen Spiritus sind dann aber niemals recht- winklig, sondern spitzwinklig. Die Varianten am Rande sind meistens durch ein vorgesetztes 7ο. oder xsi εμεμνον(= Text des Kollationsexemplars) als solche gekennzeichnet. Hinsichtlich der Korrekturen mag hervorgehoben sein, dafs in den ersten Reden sehr häufig das„&ꝓρκναειν vor Konsonanten expungiert, zum Teil auch ausradiert ist. Später wurde der Korrektor dessen überdrüssig.
Nachdem so jeder einzelnen Hand ihr Recht geworden ist, läfst sich die Frage nach dem Ursprung ihrer Korrekturen in Erwägung ziehen. Die Varianten zum Philippos, Panegyrikos und Panathenaikos geben darauf eine sehr einfache und bestimmte Antwort: die Korrekturen in gemischter Minuskel gehen sämtlich auf Vulgataexemplare zurück, die den heute erhaltenen ganz aufserordentlich nahe stehen. Die Übereinstimmung mit den Lesarten von A0 ist eine so schlagende, dafs ich mich begnügen kann, die Zahlenverhältnisse anzugeben.
Ich zähle im Panathenaikos 182 Stellen, an denen Wörter durch Striche von mr. gekenn- zeichnet sind; unter diesen befinden sich nur folgende neun, an denen 1¶0 keine Variante bieten: 122 απσο— 127 xd⁴— 145 144 τ0 ν6-— 150 Gενν⁶— 154 τ— 191*⁴ι— 193 v¹c — 232„εꝓνν△χννμέένο—- 247&œeννκατε. An 163 Stellen weichen A0 gemeinschaftlich ab, an zwei Stellen nur(193. 5 doeoc IA: not. I., dosoc G-— 218. 2 αeονσισιασeν☛νον not. I: Trααορ⁴σαιάαάμένο b), an 7 Stellen nur A(47. 6 x not. T: om. 4-— 59. 4 davos I0: not. T, dluνoc ττιαμ— 117. 6 1 19: not. L, xal A— 145. 2&uler I9: not. I,
Gννμφαα⁴εε ⁴— 160. 6 IO: not. I., da A— 247. 6 rν̈ οηανον not. T: ναωοσιρνιιωμεασασον A— 253. 7 soroοενααœαν not. I: soπτοσαεενο). Hieraus ist zu schliefsen, dals mr. seine Kollation nach einem Vulgataexemplar vornahm, welches dem Zweige von ₰A angehörte oder diesem Zweige wenigstens näher stand als dem von G. Dafs dasselbe eigene Fehler enthielt, zeigen die 9 Stellen, an denen sich in 10 keine Abweichung findet. Man errät leicht, dafs mr. las: 150 00d 8»6G◻— 154 d ⁴τ— 191 dmrεο— 232„νο,έκννο—— 247&œxεοεαo. Diese Fehler sind ungemein beliebt, und 247 hat A in der That zwar richtig Hανκεαατεειοον, aber falsch unmittel- bar darauf ν οησ⁴ᷣατσον.
Im Panegyrikos stimmen, wenn ich richtig gezählt habe, von 161 Stellen 96 mit A0, 30 mit A, 11 mit O; an 24 Stellen hat mr. eigene Lesarten gehabt. Den Philippos erwähne ich zuletzt, weil ich hier eine ganze Anzahl von Strichen als auf der ersten oder letzten Silbe einer Zeile stehend notiert habe(6. 5— 6. 7— 12. 1— 16. 1— 56. 6— 68. 7— 70. 6— 83. 7— 88. 2— 93. 3— 93. 4— 95. 1— 95. 4— 100. 2— 127. 3— 137. 2— 142. 1). Da zu den betreffenden einzelnen Wörtern in A0 keine Varianten vorhanden sind, so nehme ich an, dafs diese Striche ebenso wie die vollständig auf dem Rande stehenden Striche und Kreuze, deren Stellung ich in der mitgeteilten Kollation angemerkt habe, auf eine Abweichung
innerhalb der Zeile aufmerksam machen sollten. Es stimmt unter dieser Voraussetzung mr. Fr.-G. 1886. 3


