Aufsatz 
Die handschriftliche Überlieferung des Isokrates : II. Der Urbinas und seine Verwandtschaft / von H. Buermann
Entstehung
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4 mit einem Verweisungszeichen über ο, not. unter dem Verweisungszeichen. Gleichartige Stellen aus anderen Reden sind: Archid. 78 vrrag] Tövrν ναα pr., παα ανπιν νακσαεαςα αα corr. 4, wo man den nach urraæo am Rande von mr. zugesetzten Strich unter den Buchstaben xντια noch erkennt Philipp. 96 0uvd⁴ ν pr., odx*» corr. 4, wo not. über ov ausradiert ist. Panath. 250 psrαααrιν pr., εꝓνραeσσα hcorr. 4, wo man noch den ursprünglich neben zi stehenden Strich erkennt. Es läfst sich in ganz derselben Weise zeigen, dals mr. auch älter ist als corr. 3. Panath. 16 zνεᷣς om. pr., s. v. add. 3 ist unter dem Nachtrage der Strich noch sichtbar. 87% post sidox,ονσιν om. pr., s. v. add. 3 geht derselbe Strich zwischen dem und dem

Spiritus hindurch. Dazu kommt Paneg. 8 10 ανιπ pr., 79 aæura corr. mr., 10 ν² αμιπν corr. 3. Die richtige Lesart wurde von mr. zunächst als Variante über die Zeile gesetzt, corr. 3 führte sie in den Text ein.

Die wirklichen Korrekturen von mr. sind wenig zahlreich. Es sind allerdings mehrfach einzelne Wörter durchstrichen, für die Feststellung des Schriftcharakters aber fliefst das Material nur spärlich. Ich hebe folgende Stellen des Panathenaikos hervor: 25 y om. pr., in mg. add. mr. in der Form=, die für gewöhnlich nur die Endung-s» bezeichnet 267 dεelνι pr.,

d,rs16, corr. mr. ist das übergeschriebene sv in ganz derselben Weise gekürzt 183 doioug pr., 6-iοιε corr. mr. mit der gewöhnlichen Abkürzung 141 p post 1s add. mr. in Majuskel- form 223 μνεμ⁴α⁴εεαασακν pr.,-G⁴⅜ꝓ corr. mr. und 257 Td.νντιωνν pr., dπννν corr. mr., das an der ersten Stelle in abgerundeter, an der zweiten in scharf eckiger Majuskelform. Nimmt man dazu noch den eckigen Spiritus Paneg. 44 απτ⁴ν pr., dörν corr. mr., das unziale Sigma über dem sl von xεᷣα⁴ειμιεανονσ ibid. 34. 6 und die scharf eckige Form des von Martin als Minuskel-y betrachteten, vielleicht aber als Abkürzung für-o% zu betrachtenden Zeichens über der Endung von Geαυνντοαισεαοο% 64. 1, so ist wohl klar, dafs die Hand nur dem elften Jahrhundert angehören kann. Ein höheres Alter erscheint wegen der Unzialformen, ein jüngeres wegen des eckigen Schriftcharakters als ausgeschlossen. Die Bestimmung der nächst jüngeren Hand corr. 3 ist geeignet, diesen Ansatz zu bestätigen.

Es findet sich eine längere Partie, fol. 196 297 b(Panathenaikos, Panegyrikos, Aegine- tikos) von dieser Hand(corr. 3) mit grüner Tinte korrigiert. Ganz dieselbe Tinte erscheint im Demonikos, wo namentlich folgende längere Randbemerkung zu§ 21= fol. 51 ½ charakteristisch ist: Füρμeνκα σeνι⁶ον org 100νςα ε&ꝙεσαιοιςσvGυmQπσά dνυναι αν τονε̈ᷣν ν dνασ(ious). Majuso kelform haben, C, r und das g von zorg; gekürzt sind-(Mäs. v.),-oοςα in 6ιςα und νανασος,-oc und xl. Diese Bemerkung, die namentlich auf Grund des Vergleichs mit Aeginet. 32=fol. 293 b ds s. v. add. 3 für unseren Korrektor in Anspruch zu nehmen ist, bildet, da sonst nur kürzere Korrekturen sich finden, die geeignetste Grundlage für die Zeitbestimmung. Sie weist uns, da die massiven Formen der Schriftzüge, namentlich die eckige Form der Ab- kürzung für-oiεα, ganz im Stil von MA sind, unzweifelhaft noch auf das elfte Jahrhundert. Was die übrigen Korrekturen geringeren Umfangs lehren, steht mit diesem Ansatz nicht in Wider- spruch. Corr. 3 verwendet den eckigen und runden Spiritus neben einander, beseitigt häufig die von erster Hand über ein anlautendes oder v gesetzten beiden Punkte durch einen nach- getragenen Spiritus, verwendet ebenso wie A für den Plural der Reflexivpronomina den Spiritus asper(ς mακiονς), setzt zur Hervorhebung der Eigennamen die den älteren Händen fremde