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fol. 37b= Euag. 34. 8 am Rande eine Rasur, in der man&ouev, eine von corr. 4 in den Text eingeführte Variante zu eEeroναεακ P pr., erkennt, und fol. 41 ½= Euag. 49. 6 nach ⁶νπ0 oigrog in mg. das Zeichen*]J., ohne daſs ein Zusatz dazu gemacht wäre. Ein ganz vereinzeltes re. ꝙuydU findet sich sogar noch fol. 82= Archid. 11. 6 als Variante zu σ.φαœᷣάα⁴—.
Um diese Gruppe von Korrekturen richtig zu beurteilen, mufs man sich erinnern, dafs schon die Vorlage von P' zu den ersten acht Reden mit einem Vulgataexemplar kollationiert worden war. Genau derselbe Vorgang hat sich in I' selbst noch einmal wiederholt, nur dafs hier die Kollation nicht über die ersten drei oder vier Reden hinauskam. Nach fol. 29* treten die Varianten und Nachträge dieser Gruppe nur ganz vereinzelt auf; daraus ist zu schlieſsen, dals hier der Korrektor oder die kollationierenden Genossen ihrer Arbeit überdrüssig wurden. Dals das verglichene Exemplar der Vulgata angehörte, zeigt das Resultat der Kollation. Unter den zwölf Varianten befinden sich sechs, die noch heute in unsern Vulgatahandschriften zu lesen sind(Busiris 7. 5— 23. 5— 39. 4— 40. 5— Soph. 10. 4— Euag. 34. 8), davon fünf entschieden zu verwerfen, nur eine(Soph. 10. 4) richtig; von den übrigen hat sich eine einzige Eingang in den Text verschafft(Busir. 44. 6), die anderen fallen ohne Ausnahme in die Kategorie leichtsinniger Vertauschung sinnverwandter Wörter. Die fünf Nachträge stimmen sämtlich mit der Vulgata; es kann also über den Ursprung dieser ganzen Gruppe von Korrekturen nicht wohl ein Zweifel obwalten.
3. Die in der jüngeren, mit Unzialen gemischten Minuskel ausgeführten Korrekturen bilden gegenüber der besprochenen älteren Gruppe ein geschlossenes Ganzes, zer- fallen aber in sich wieder in drei Untergruppen, je nachdem sie von mr., corr. 3 oder corr. 4 herrühren.
Für mr.(nicht vertreten im Demonic., Nicocl. I. II, Frieden, Antidosis, Gespann) sind in erster Linie die zahlreichen von Martin mit tr., von mir mit not. mr. bezeichneten schrägen Striche charakteristisch, die über einzelne Wörter des Textes, zuweilen auch an den Rand ge- gesetzt sind, um anzuzeigen, dafs das Kollationsexemplar des Korrektors hier eine andere Lesart bot. Die Tinte zeigt überall dieselbe hellgraue Farbe, es ist deshalb eine Verwechselung mit anderen Händen nicht leicht zu fürchten. Die Bezeichnung mr. ist von Martin gewählt, weil er die Hand zeitlich nicht scharf fixieren konnte; ich behalte sie, um Störungen in der Terminologie zu vermeiden, bei, obgleich sich aufser Frage stellen läfst, dafs mr. von den drei jüngeren Händen die älteste ist. Dafs sie früher korrigiert als corr. 4, ist von Martin bereits erkannt. Es ist zwar gegen seine Beweisführung zu bemerken, dafs sich der erwähnte Strich vereinzelt auch bei anderen Korrekturen als denen von corr. 4 findet, so Panath. 156 G⅜ραασαειαιααν pr., Gτοσασασαυσ corr. 2, not. über dem ¹, und ebenda§ 50„ερννασ αμιναν οd corr. 3 mit not. über pey. Das Resultat selbst wird aber hierdurch nicht beeinträchtigt. Der Korrektor zeigt durch den strich nur an, dafs er in seinem Exemplar etwas anderes las als in I, einerlei ob hier die Lesart von erster Hand oder von einem Korrektor herrührte; die angeführten Stellen können deshalb nicht gegen Martins Ansatz geltend gemacht werden. Positiv für diesen Ansatz sprechen folgende Stellen, an denen Korrekturen von corr. 4 in der Weise über den Strich von mr. hinüberge- schrieben sind, dals man ihn eben noch darunter erkennen kann: Paneg. 34 xοmοοπνισουινꝙpr., O⁴ιmυοο⁴ τουςα) rœνινꝗ corr. 4 mit not. über zæiız' unter dem Accent von 4— 83 r6]„ pr., Tr62οινστοσσeudœæανsg corr. 4, not. neben 6— 167 ασαπχκασσ pr., Iovog in mg. add.


