Aufsatz 
Die handschriftliche Überlieferung des Isokrates : II. Der Urbinas und seine Verwandtschaft / von H. Buermann
Entstehung
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00 xlα πιο m τυ. An allen diesen Stellen war wie an manchen anderen der Grund des Ausfalls ein Homoioteleuton. Dasselbe ist anzuerkennen für Antid. 198, wo die Worte zu=x ινν αά Ne.rοονα von corr. 2 auf einer Rasur von 7 Stellen korrigiert sind. Man erkennt in der Rasur deutlich xeioovo; es ist also an Konjekturen nicht zu denken. Auch§ 136 sind die von erster Hand nach driεονεα εtναœso ausgelassenen Worte 76 k, ³έ τμέμ νοππω†:άd̃v6vν ν νυιάμοωνα ενα von corr. 2 nachgetragen und müssen somit gegen Bekker und seine Nachfolger dem Text wieder einverleibt werden. Ebenso wird§ 111 ενν⁴eææ corr. 2 gegen das von Bekker bevor- zugte déuc wiederherzustellen sein.

Eine richtige Variante von corr. 2 ist in derselben Rede zu Unrecht verworfen.§ 177 Trouνmτ. I pr., ονι mπαπ⁴ σαάω corr. 1 b, α παα2αι corr. 2. Ppr. gab vermutlich und das ist bei einer Vorlage in Unzialen sehr erklärlich adi für.εα(d. h. AC für AcC). Schon corr. 1 ½b schrieb, wie es scheint, das Richtige über; man erkennt ein ausradiertes 4. Corr. 2 führte die Korrektur in den Text ein. Das seit Bekker übliche, formell anstöfsige αν- Aαο(für rollαmκα⁴o)) ist eine Kombination der Lesart erster Hand mit der Korrektur von 1 ½b, die nach dem Accent über xο4 zu schliefsen nicht einmal der Intention dieses Kor- rektors gerecht wird.

Man wird hiernach kaum etwas dagegen einwenden können, wenn ich auch der Rede gegen Lochites ihren alten vollen Titel zærd Aoxirovu ixlag. niloyog zurückgebe, da auch diese Überschrikt von corr. 2 herrührt. Sie steht auf fol. 395* in den beiden ersten Zeilen auf Rasur, zœxd Aoxirov lxiag in der ersten, sloyog in der zweiten; man sieht aber neben dieser zweiten Zeile noch die von erster Hand herrührenden Randverzierungen, wie sie auch sonst neben Überschriften üblich sind. Hieraus folgt, dafs in der zweiten Zeile ursprünglich die Überschrift, in der ersten dagegen die jetzt von corr. 2 auf fol. 394 b nachgetragenen, schon oben S. 8 erwähnten Schlufsworte des Trapezitikos gestanden haben. Ich schätze die aus- radierten Stellen der zweiten Zeile auf 16 18 Unzialen und glaube in den Stellen 911 die Buchstaben zov zu erkennen. Daraus ist zu schliefsen, dafs entweder ixiag oder τι⁴‿ονοε auf keinen Fall beides von erster Hand ausgelassen war; corr. 2 berichtigte das Ver- sehen in einer etwas umständlichen Weise, um nicht durch eine Korrektur in der mit Unzialen sorgfältig ausgeführten Überschrift das Auge zu beleidigen.

Die Korrekturen von corr. 1b sind in ganz derselben Weise zu behandeln wie die von corr. 2. Es ist schon nach der Art, wie beide Korrektoren nach dem Früheren zusammen ge- arbeitet haben, nicht wohl anders zu erwarten, als daſs beide dasselbe Exemplar als Vorlage be- nutzten. Ich führe zur Bestätigung an, dafs Phil. 6. 10 beide an der Korrektur von ⁴poν zu αm☚αd οQαα gemeinschaftlich gearbeitet haben und dalfs corr. 1 b ganz ebenso wie corr. 2 die L-Laute bald falsch bald richtig korrigiert. Im Übrigen mufs natürlich die Beschaffenheit der Korrekturen selbst den Ausschlag geben; ich konstatiere deshalb, dals auch corr. 1 ½b in den zu Grunde gelegten Reden ebenso wie corr. 2 mit seltenen Ausnahmen nur Richtiges giebt.

Im Philippos sind sämtliche Anderungen dieser Hand unbeanstandet bis auf 113. 9 qulovdαᷣtν I pr., ανεαέᷣνεᷣν corr. 1b. Man würde nach Schneider zu Paneg. 19. 7 auch diese Korrektur aufzunehmen haben. Im Panegyrikos sind I-Laute falsch korrigiert 44. 8 8 / 143. 7 παμαν und viermal in dem Wort rçæreia: 118. 2138. 6 167. 2 175. 3 (8S. 2 und 99. 1 schreibe ich corr. 2 zu). Die übrigen Korrekturen sind in die Texte auf-